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Erste Doku in Spielgrafik

10.05.2008 | 16:03 Uhr |

Ab sofort steht er erste komplett in Second Life gedrehte Dokumentarfilm als kostenloser Stream bereit. Der Film dreht sich um den verschwundenen Molotov Alva, der unvermittelt in der Spielwelt wieder auftauchte.

Mit “Molotov Alva and His Search for the Creator: A Second Life Odyssey” steht der erste komplett in der Spielgrafik von Second Life gedrehte Dokumentarfilm zum kostenlosen Stream bereit. Die Zusammenfassung von zehn Video-Tagebüchern befasst sich mit der Geschichte von Molotov Alva, der im Januar des vergangenen Jahres spurlos verschwand und wenig später im Second Life wieder auftauchte. Seine Tagebücher bieten die Grundlage für den von Douglas Gayeton gedrehten Dokumentarfilm. Die erste Episode, die auf YouTube gestartet wurde, entwickelte sich schnell zum Publikumsmagneten. Daher ist es wenig verwunderlich, dass das niederländische Filmproduktionsunternehmen Submarine die Rechte für den nordamerikanischen Markt gewinnbringend an den US-Fernsehsender HBO verkaufen konnte. Der Film steht daher nur in Gebieten außerhalb der USA zum kostenlosen Stream bereit.

“Molotov Alva and His Search for the Creator: A Second Life Odyssey” ist der erste Teil einer Serie von acht Dokumentarfilmen, die eigens für Online-Videokanäle, iPods und Handies produziert wurde. Im August 2008 soll der Film von VPRO-TV und dem niederländischen Digitalkanal Holland Doc landesweit ausgestrahlt werden.

Der Filmemacher Douglas Gayeton konnte seinen ersten interaktiven Film mit dem Titel „Johnny Mnemonic“ bereits an Sony Imagesoft verkaufen und auf CD-ROM auf den Markt bringen. Gemeinsam mit William Gibson schrieb Gayeton dabei das Skript und übernahm im Anschluss die Regie. Auch bei zahlreichen interaktiven Produktionen für AOL , MSN , Vivendi und Napster nahm Gayeton im Regiestuhl Platz.

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