23.02.2012, 19:52

Michael Söldner

Seaview

Google erlaubt virtuelle Tauchgänge am Great Barrier Reef

©catlinseaviewsurvey.com

Das australische Great Barrier Reef kann über Googles Seaview bald auch mit trockenen Füßen vom PC aus besucht werden.
Durch eine Partnerschaft von Google mit der University of Queensland steht schon bald eine neue Attraktion in Googles Kartendienst zur Verfügung. Tauchbegeisterte und Unterwasserfans können Teile des bekannten Great Barrier Reef in Australien über den Google-Dienst erkunden.
Das Great Barrier Reef gehört zu den weltweit größten Korallenriffen und verfügt über eine einzigartige Flora und Fauna. Die finale Version des Projekts wird jedoch erst im September online gehen, dann stehen 20 Areale des Riffs zur Verfügung. Derzeit finden sich lediglich acht unterschiedliche Gebiete, die jedoch schon einen guten Eindruck von der Digitalisierung des Riffs geben.
Für die Aufnahme wurden spezielle Unterwasser-Kameras mit einem Blickwinkel von 360 Grad eingesetzt. Die auf Tauchscootern befestigten und von Tauchen über den Boden navigierten Linsen erlauben so eine ähnliche Erfassung wie in Googles Street View Projekt. Die Zusammenarbeit macht deutlich, dass Google sich mit seiner Erfassung von regionalen Sehenswürdigkeiten nicht mehr nur auf Städte und Straßen beschränkt, sondern auch in andere Bereiche des Planeten vordringen möchte.
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