01.02.2012, 20:07

Michael Söldner

Seagate

Festplatten-Lieferengpässe halten auch 2012 an

©seagate.com

Festplatten-Hersteller Seagate sieht auch in diesem Jahr Lieferengpässe als sehr wahrscheinlich. Die Industrie reagiert mit langfristigen Kooperationen, um die Ausfälle so gering wie möglich zu halten.
Die durch eine verheerende Flut in Thailand verursachte Reduzierung in der Versorgung mit Festplatten wird nach Angaben von Hersteller Seagate auch noch in diesem Jahr anhalten. Bis Dezember sagt das Unternehmen eine nicht befriedigte Nachfrage von 150 Millionen Datenträgern voraus.

Konkurrent Western Digital wurde ebenfalls von der Flutkatastrophe beeinflusst und rechnet erst zum dritten Quartal 2012 wieder damit, die eigene Produktionsleistung auf das frühere Niveau bringen zu können. Zwar wurden die Fabriken von Seagate nicht direkt durch die Flut beeinflusst, die Fertigungshallen der Zulieferer seien jedoch von den Wassermassen schwer getroffen worden. Vielen dieser Unternehmen würde zudem die nötige finanzielle Rückendeckung fehlen, um die zerstörten Fabriken wieder aufbauen zu können. Mit günstigen Krediten will Seagate diesen Zulieferern in Zukunft aushelfen.
Viele Unternehmen der Hardwareindustrie hätten mit langfristigen Lieferverträgen reagiert, die teilweise für mehrere Jahre die Versorgung sichern sollen. Seagate will zudem noch in dieser Woche 200.000 Laufwerke zur Auktion anbieten, um seinen Kunden schnell Nachschub zu verschaffen.
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