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Apple betrachtet Kratzer am iPhone-5-Gehäuse als normal

26.09.2012 | 19:03 Uhr |

iPhone-5-Käufern, die sich über die kratzeranfällige Aluminium-Rückseite des Smartphones beklagten, erteilt Apple eine Absage. Ein Umtausch-Grund seien Dellen und Kratzer nicht.

Neben dem fehleranfälligen neuen Karten-Dienst in iOS 6 , gerät Apple nach dem Verkaufsstart des iPhone 5 auch mit dem neuen Gehäuse des Smartphones in die Kritik. So beklagen zahlreiche Kunden in den offiziellen Apple-Support-Foren, dass die Aluminium-Rückseite des Geräts extrem kratzeranfällig sei und bereits nach wenigen Tagen erste Gebrauchsspuren aufweisen würde. Diese seien in Einzelfällen sogar schon beim Entnehmen aus der Verpackung vorhanden und folglich in der Produktion entstanden. Käufern die aufgrund der Qualitätsmängel auf einen Umtausch gehofft hatten, erteilt der US-Konzern heute eine Absage. Laut Marketingchef Phil Schiller sei es bei einem Aluminium-Gehäuse völlig normal, dass Kratzer und Beulen entstünden.

Einige iPhone -5-Käufer können aber dennoch auf ein Entgegenkommen von Apple hoffen. Eine bestimmte Charge wurde laut dem Unternehmen bei der Produktion von einer defekten Maschine beschädigt. Somit gelangten Geräte mit sehr tiefen Kratzern in den Handel. Wer ein iPhone 5 aus dieser Charge gekauft hat, kann sich mit der Apple-Hotline in Verbindung setzen und bekommt neben einem Ersatz-Smartphone auch eine Gutschrift in Höhe von 20 Euro.

Bestätigt: iPhone 5-Hardware ist nur 199 Dollar wert

Neben dem Kratzer-Problem, von den Medien bereits scherzhaft als Scuffgate bezeichnet, klagen Käufer des neuen Apple-Flaggschiffs zudem über WLAN-Verbindungsabbrüche und stümperhaft montierte Gehäuse, die Löcher und Lücken aufweisen. Laut Apple seien auch diese Mängel bereits bekannt. Eine Lösung hierfür bot der Konzern jedoch noch nicht an.

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