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Schwindel im Web nimmt zu

20.11.2000 | 11:16 Uhr |

Die Internet-Kriminalität ist weiter auf dem Vormarsch, zu diesem Schluß ist die amerikanische Verbraucherschutzorganisation National Consumers League (NCL) gekommen. Die mit Abstand meisten Online-Betrugsfälle sind in diesem Jahr Web-Auktionen zuzuschreiben.

Die Internet-Kriminalität ist weiter auf dem Vormarsch, zu diesem Schluß ist die amerikanische Verbraucherschutzorganisation National Consumers League (NCL) in einem Bericht gekommen. Die mit Abstand meisten Online-Betrugsfälle sind in diesem Jahr Web-Auktionen zuzuschreiben.

Dem NCL-Papier zufolge machen illegale Angebote und Nepp bei Internet-Auktionen stolze 87 Prozent der Online-Betrügereien aus. Mit einstelligen Prozentzahlen folgen dann Unrechtmäßigkeiten bei E-Commerce-Geschäften und Netzzugangs-Services sowie Hard- und Software-Angeboten. Betrogen wird zudem gerne bei Offerten, die Internet-Heimarbeit beinhalten sowie bei Kreditgeschäften im Web. Auch Betrug beim Verkauf von Zeitschriften und Magazinen, bei Sexangeboten sowie bei Reise- und Urlaubsofferten zählen zu den Top Ten der kriminellen Online-Tatbestände. Auch die Täuschung von Usern durch illegale Internet-Pyramiden-Spiele ist beliebt.

Opfer erleiden der Studie zufolge durchschnittlich einen Verlust in Höhe von 412 US-Dollar. Im vergangenen Jahr waren es nur 310 US-Dollar. Die NCL-Untersuchung zeigt auch, dass die meisten Fälle von Internet-Betrug nach wie vor ihren Ursprung in den USA haben. In der Studie wurden alle Web-Betrugsfälle berücksichtigt worden, die sich bis Ende September zugetragen haben. (PC-WELT, 20.11.2000, jas)

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