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Schwerer Start für Bündelangebote

21.08.2007 | 11:23 Uhr |

Eine aktuelle Studie belegt, dass „Quadruple Play“-Bündelangebote zumindest in Deutschland einen schweren Start haben werden.

Laut Umfragen der Marktforscher von TNS Infratest werden „Quadruple Play“-Angebote keinen leichten Marktstart in Deutschland haben. Auf dem Papier hört sich die Kombination von TV-Anschluss, Internetzugang, Festnetztelefonie und Handyvertrag aus einer Hand praktisch an. Bei den Kunden stoßen die Bündelangebote aber noch auf verhaltenes Interesse. Laut der Studie sind lediglich vier Prozent aller deutschen Haushalte bereit, in den kommenden 12 Monaten einen entsprechenden Vertrag abzuschließen.

Bei „Quadruple Play“ handelt es sich um die Erweiterung der mittlerweile gängigen „Triple Play“-Angebote. Entsprechende Angebote haben z.B. 1&1, Alice, Arcor, die Deutsche Telekom, O2 und Vodafone im Portfolio. Um Kunden zu gewinnen, müsse man verstärkt auf die neuen Möglichkeiten der Bündelangebote hinweisen, erläutert TNS-Manager Holger Laube. Derzeit sei noch der Preis das Hauptkriterium für eine Buchung. Die Angebote dürften nicht mehr als 60 Euro kosten, da Anwender im Schnitt bereit sind, zwischen 5 und 10 Euro mehr für „Quadruple Play“ gegenüber „Triple Play“ zu bezahlen. Derzeit sind die 4x-Bündelangebote noch spärlich, der Kampf um die Kundenakzeptanz ist aber bereits eröffnet.

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