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Schwere Sicherheitslücke bei Netgear-Routern

23.01.2017 | 13:59 Uhr |

Die Passwörter vieler Netgear-Router lassen sich von Angreifern auslesen. Eine aktualisierte Firmware soll helfen.

Der Router-Hersteller Netgear warnt vor einer Sicherheitslücke , durch die sich die Passwörter der Benutzeroberfläche auslesen lassen. Dazu muss der Angreifer Zugriff auf das vom Router erzeugte lokale Netzwerk erlangen. Ist im Router das im Auslieferungszustand deaktivierte „Remote Management“ eingeschaltet, lässt sich die Schwachstelle sogar über das Internet ausnutzen.

Für viele DSL-Router-Modelle bietet Netgear bereits eine aktualisierte Firmware an , die die Sicherheitslücke schließt. Besitzer des Kabelmodems C6300 erhalten ebenfalls eine neue Systemsoftware mit der Nummer 2.01.18, diese wird jedoch direkt vom Kabelnetzbetreiber aufgespielt. Bis dahin können sich Nutzer mit einem Workaround vor einem Angriff schützen.

Steht für den eigenen Router noch keine angepasste Firmware zur Verfügung, so empfiehlt Netgear eine händische Aktivierung der Passwort-Wiederherstellung im Router . Remote Management sollte hingegen wieder deaktiviert werden.

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