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Schwedische Streitkräfte rüsten auf Linux um

08.02.2007 | 09:15 Uhr |

Red Hat stattet das schwedische Militär mit Software aus. Die Streitkräfte planen, ihre gesamten Server von Windows NT auf Red Hat Enterprise Linux umzurüsten.

Mit der Vereinbarung kann die IT-Abteilung der schwedischen Streitkräfte FMLOG Servicedesk nun jedem Bereich des Militärs Red Hat Enterprise Linux-Lösungen anbieten. Zurzeit werde Red Hat Enterprise Linux auf knapp 200 Servern der schwedischen Streitkräfte installiert, so der Linux-Anbieter.

Auf dem Red Hat Betriebssystem laufen Applikationen, die von FMLOG Servicedesk entwickelt wurden. Der entscheidende Faktor für die Umrüstung auf Red Hat waren die fortschrittlichen Sicherheitsfunktionen des Betriebssystems. Support, leichte Migration und die Kompatibilität mit der bestehenden Software seien ebenfalls Faktoren gewesen, heißt es weiter.

Jonna Lidman vom Hauptquartier der schwedischen Streitkräfte: „Schon seit einiger Zeit haben wir den Bedarf für Linux gesehen, weshalb wir nun letztlich die Vereinbarung mit Red Hat getroffen haben. Ein wichtiger Grund für den Umstieg auf Red Hat Enterprise Linux waren der Lebenszyklus des Produkts und die Stellung, die Red Hat als führender Anbieter von Open Source-Lösungen genießt.“

„In Zeiten großer Aufregung um den Verkaufsstart neuer proprietärer Betriebssysteme zeugt die Entscheidung des schwedischen Militärs, von Microsoft auf Open-Source-Lösungen umzurüsten, von der einmaligen Flexibilität, Kontrolle und Sicherheit, die Open Source Software bietet“, erklärt Werner Knoblich, Vice President EMEA von Red Hat.

Dass die schwedischen Streitkräfte auf Red Hat Enterprise Linux vertrauen, sei ein erneuter Beweis dafür, dass es sich um eine sichere Plattform mit hoher Verfügbarkeit und Flexibilität handelt. „Der Wechsel des schwedischen Militärs zu Red Hat ist ein weiterer Meilenstein nach verschiedenen erfolgreichen Linux-Einführungen im schwedischen öffentlichen Sektor. Er bereitet den Weg für eine noch umfangreichere Linux-Nutzung durch die schwedische Regierung“, so Knoblich weiter. (Detlef Scholz)

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