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Schwachstelle in Outlook-App für Android

27.05.2014 | 19:23 Uhr |

In der Outlook-App für Android-Geräte versteckt sich eine Sicherheitslücke, mit der unverschlüsselte Nutzerdaten unbemerkt ausgelesen werden können.

Microsoft bietet seine Outlook-App auch für Geräte mit Android an. Das Sicherheitsunternehmen Include Security hat in der Anwendung nun jedoch eine Lücke entdeckt, über die sich Hacker Zugang zu vertraulichen Daten verschaffen können. In Android 4.4 bietet sich eine Schutzmöglichkeit. Geräte mit Android 4.3 und ältere Versionen sind hingegen in den Standardeinstellungen von der Schwachstelle betroffen.

Problematisch ist bei diesen Versionen des Betriebssystems, dass E-Mails und Dateianhänge in einem Ordner auf der SD-Karte gespeichert werden. Dieser ist grundsätzlich von allen Anwendungen einsehbar, die über eine entsprechende Berechtigung verfügen. Bei Android 4.4 kann der Zugriff hingegen unterbunden werden, wenn private Ordner auf dem Speicher angelegt werden.

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Auch der PIN-Code, mit dem sich die Outlook-App schützen lässt, bietet keine Abhilfe. Der Code sorgt nicht dafür, dass E-Mails verschlüsselt werden, sondern hindert nur unbefugte Anwender an einem Zugriff auf die App. Microsoft empfiehlt daher die komplette Verschlüsselung der SD-Karte, die unter dem Punkt „Sicherheit“ ausgewählt werden kann.

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