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Schwacher PC-Markt lässt Microsoft-Gewinn schrumpfen

22.04.2016 | 09:39 Uhr |

Microsoft hat die Geschäftszahlen für das abgelaufene Quartal des aktuellen Geschäftsjahres verkündet. Der Umsatz sank in diesem Quartal von 21,7 Milliarden US-Dollar (19,2 Milliarden Euro) im Vorjahr auf 20,5 Milliarden US-Dollar (18,14 Milliarden Euro) in diesem Jahr. Im gleichen Vergleichszeitraum fiel der Gewinn von umgerechnet 4,4 Milliarden Euro auf 3,36 Milliarden Euro. Grund dafür sind vor allem die schwachen PC-Verkäufe, unter denen Microsoft als Anbieter von Windows leidet.

Microsoft ist nicht mehr so fokussiert auf den Verkauf von Smartphones, obwohl das Unternehmen für viel Geld diesen Bereich von Nokia übernommen hat. Das macht sich nun auch bei den gemeldeten Zahlen bemerkbar. Insgesamt verkaufte Microsoft 2,3 Millionen Lumia-Smartphones und damit etwa 73 Prozent weniger als noch im Vorjahresquartal. Der Erlös der Lumia-Smartphones sank um etwa 45 Prozent.

Erfreulicher sieht es dagegen bei den Surface-Geräten aus, zu denen auch das neue Surface Pro 4 und das Surface Book gehören. Der Surface-Umsatz stieg von 713 Millionen US-Dollar (650 Mio. Euro) im ersten Quartal 2015 auf nun 1,1 Milliarden US-Dollar (980 Mio. Eiro).

Richtig gutes Geld verdient Microsoft weiterhin im Bereich Cloud und Office. Die Einnahmen bei Azure stiegen im Vergleich zum Vorjahresquartal um 110 Prozent. Über den gesamten Cloud-Bereich hinweg stieg der Umsatz um 3,3 Prozent auf nun umgerechnet etwa 6 Milliarden US-Dollar (rund 5,3 Mrd. Euro). Die Anzahl der Office-365-Abonnenten stieg im selben Zeitraum von 12,4 Millionen Kunden auf 22,2 Millionen Kunden.

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