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Schüler erstellte Kinderporno-Homepage

Erst vor wenigen Tagen sorgte eine Kinderporno-Seite im Internet für großes Aufsehen. Jetzt scheint der Polizei der Verfasser der Homepage ins Netz gegangen zu sein. Sie ermittelt gegen einen Schüler aus dem Raum Pforzheim wegen der Verbreitung von Kinderpornografie im Internet.

Erst vor wenigen Tagen sorgte eine Kinderporno-Seite im Internet für großes Aufsehen. Jetzt scheint der Polizei der Verfasser der Homepage ins Netz gegangen zu sein. Sie ermittelt gegen einen Schüler aus dem Raum Pforzheim wegen der Verbreitung von Kinderpornografie im Internet.

Der zuständige Sachbearbeiter der Staatsanwaltschaft Pforzheim bestätigte am Sonntag auf Anfrage einen Bericht des Münchener Nachrichtenmagazins "Focus", ohne jedoch auf Einzelheiten einzugehen.

Nach Angaben des Sprechers soll der Verdächtige unter anderem Bilder nackter Kinder auf seiner Homepage gezeigt haben. Der Schüler soll unter 21 Jahre, aber älter als 14 Jahre sein. Er befinde sich auf freien Fuß, da keine Fluchtgefahr bestehe. Durch einen Hinweis soll die Polizei auf seine Spur gekommen sein.

Nach dem Bericht des Magazins soll es sich um den bisher größten Handel mit Kinderpornos im Internet handeln. Für die über T-Online angebotene Homepage des jungen Mannes sollen von Juni bis September über 500.000 Zugriffe registriert worden sein.

Bei Razzien sollen Ermittler vergangene Woche Tausende Disketten und Hunderte Videos sicher gestellt haben. Gegen rund tausend Privatpersonen seien bereits Strafverfahren eingeleitet worden. Gegen den jungen Mann solle noch in diesem Jahr Anklage erhoben werden. Ihm drohen bis zu fünf Jahre Haft. (PC-WELT, 09.10.2000, dpa/mp)

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