07.08.2003, 10:27

Markus Pilzweger

Schriftliche Erklärung gefordert

Der Experte forderte die Unternehmen mit einer großen Software-Patent-Sammlung, wie IBM und HP, auf, in einer schriftlichen Erklärung zu versichern, dass keine Open-Source-Entwickler verklagt werden. "Ich möchte eine Zusage, dass nicht geklagt wird", so Perens. "Wir haben wirkliche große Freunde und diese großen Freunde können uns immer noch beträchtlichen Schaden zufügen."
Neben einer Erklärung hofft Perens auch auf einen Dialog mit den Patent-Inhabern. "Wir sollten zumindest anfangen darüber zu reden, wie IBM uns schützen kann", so Perens. "Ich möchte ein wenig mehr darüber erfahren, was sie anbieten können."
Die Kritik gegenüber Red Hat richtete sich vor allem an die Support-Vorschriften für Red Hat Advanced Server, die, wie Perens sagte, die Anwender dazu verdonnern, Support ausschließlich von Red Hat zu beziehen. "Sie (die Anwender) sollten die Möglichkeit haben, beste Qualität auch von Dritt-Anbietern zu erhalten", so Perens.
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