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Schräg und lustig: The Movies-Spieler veröffentlichen ihre ersten Filme

10.11.2005 | 10:51 Uhr |

Die Wirtschaftssimulation "The Movies" von Lionhead ist nach jahrelanger Entwicklung ab heute im Handel erhältlich. Das Spielkonzept stammt von der Designerlegende Peter Molyneux (Populous, Syndicate, Dungeon Keeper, Black & White). Im Internet finden sich auf einer eigens eingerichteten Website bereits die ersten Filme, die die Spieler mittels "The Movies" gedreht haben.

Im PC-Spiel "The Movies" von Lionhead übernehmen die Spieler die Leitung eines Filmstudios im Jahre 1920 und müssen sich über die Jahre hinweg bis 2005 darum kümmern, dass das Unternehmen gute Filme produziert, Schauspieler zu Stars macht und Gewinne einfährt, um das Geld wiederum in neue, bessere Filme investieren zu können.

Der Clou an "The Movies": Kreative Spieler können im Spiel ihren eigenen Film drehen und so als Regisseur dazu beitragen, dass ein guter Film entsteht. Diese Filme fristen ihr Dasein nicht auf der Festplatte, sondern können im Web auf einer von Lionhead eigens eingerichteten Website der Öffentlichkeit zum Ansehen präsentiert werden.

Teilweise war "The Movies" bereits am Mittwoch im Handel erhältlich. Dementsprechend finden sich auf der Website http://movies.lionhead.com bereits die ersten Filme, die von den Spielern gedreht wurden. Alle paar Minuten kommen neue Filme hinzu.

Auf der Seite können die Besucher die Filme bewerten, so dass in den Charts die beliebtesten Filme gelistet werden, inklusive der Hauptdarsteller des Streifens und des Regisseurs.

Die ersten veröffentlichten Filme lassen bereits erkennen, was mit "The Movies" alles möglich ist. Nett gemacht ist beispielsweise "Un jour comme un autre" , der die Geschichte dreier US-Soldaten im zweiten Weltkrieg in Frankreich erzählt. In "The Movies" wurde der Film im Jahre 1959 erstellt, mit den diesem Jahr entsprechenden Filmtechniken. Ein von einem deutschen Spieler erstellter Film trägt den Titel "Das Bad des Grauens". Zu den eher schrägen Filme zählen " Ninja Love " und " Attack of the Space Chickens ".

Beim Betrachten aller bisher online gestellten Filme fällt auf, dass die Spieler derzeit noch in der Experimentierphase sind. Es wird jedenfalls spannend zu beobachten, welche Filme in den nächsten Tagen und Wochen erscheinen werden.

"The Movies" ist laut Angaben der Entwickler auf allen Windows-Betriebssystemen ab Windows 98SE lauffähig. Zu den Mindestvorraussetzungen gehören ein Pentium III mit 800 MHz (oder schneller), 256 MB RAM und 2,4 GB freier Festplattenspeicherplatz.

"The Movies" ist in zwei Varianten im Handel erhältlich, die beide auf DVD ausgeliefert werden. Die Standardversion von "The Movies" kostet um die 50 Euro. Für 10 Euro mehr gibt es die "The Movies Premiere Edition" mit einer Bonus-CD, die diverse Extras, wie den Soundtrack und zusätzliche Kostüme für das Spiel enthält.

Auf der Website Gamerankings.com findet sich bereits eine Übersicht aller bisher zu "The Movies" erschienenen Tests in englischsprachigen Print- und Onlinepublikationen. Im Durchschnitt wurde das Spiel mit (derzeit) 86,1 Prozent bewertet.

Update (12 Uhr): Wie eine "The Movies"-Fansite berichtet, soll die deutsche Version von "The Movies" angeblich einen Installations-Bug enthalten, der bei einigen Anwendern dafür sorgt, dass das Spiel nach der Installation nicht starten will. Wie das Problem gelöst werden kann, erfahren Sie hier .

Offizielle Website für die Filme, die mit "The Movies" erstellt wurden

Lionhead-Website zu "The Movies"

Offizielle Website zu "The Movies"

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