Bereits im Mai hatten wir in der Nachricht " Ausgetrickst: Windows-Echtheitsprüfung ist wirkungslos" berichtet, dass der Sicherheits-Experte Debasis Mohanty eine Methode gefunden hat, den WGA zu überlisten.
Die Datei "GenuineCheck.exe" musste dazu lediglich auf einem Rechner ausgeführt werden, auf dem eine Original-Version von Windows installiert ist. Der ermittelte Code kann dann auf einem Rechner genutzt werden, auf dem sich eine Windows-Raubkopie befindet.
Microsoft hatte seinerzeit gelassen auf die Entdeckung der von Mohanty beschriebenen WGA-Umgehungsmethode reagiert. Schon damals schrieben wir: Microsofts Gelassenheit könnte damit erklärt werden, dass die Redmonder WGA als ein Mittel erachten, das den Anwendern dienen soll. So sollen Windows-Anwender schnell ermitteln können, ob sie ein Windows rechtmäßig erworben haben. Andererseits soll WGA kein Mittel darstellen, um Raubkopierer ermitteln und dingfest machen zu können.
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