Schöneres Web
Opera will Scrollleisten in Browsern abschaffen
Der derzeitige Opera-CTO Håkon Wium Lie hat in einem Interview geäußert, dass er für eine Abschaffung der Scrollleisten in Browsern wäre. Mit dem Opera Reader demonstriert Opera, wie das Web von morgen aussehen könnte.
Håkon Wium Lie ist seit 1999 bei Opera als Chief Technology Officer tätig und hat sich außerdem einen Namen als Verfasser des Cascading Style Sheets (CSS) einen Namen gemacht, das er 1994 erstmalig zur Standardisierung vorschlug. In einem Interview hat Wium Lie nun geäußert, die bisher in Browsern genutzte Scroll-Leiste durch eine seiten-basierte Navigation ersetzen zu wollen.
Dazu hat der Opera-CTO bereits eine Erweiterung von CSS verfasst, die CSS Generated Content for Paged Media (GCPM) heißt. Sollte GCPM standardisiert weden, könnten Browser Inhalte künftig mit einer von E-Readern her bekannten Navigation anzeigen.
In einem Interview verweist Lie darauf, dass die Menschen vor über 2000 Jahren Papierrollen (engl. scrolls) nutzten, um Inhalte zu lesen. Die Römer zerlegten schließlich die Papierrollen und banden Bücher aus einzelnen Seiten. "Mit Büchern kann man einfacher umgehen als mit Papierrollen", sagte Lie in dem Interview.
Browser nutzten dagegen das veraltete Papierrollen-Prinzip und zwingen den Leser zur Nutzung einer Scroll-Leiste, um den gesamten Inhalt zu lesen. Das Papierrollen-Prinzip, so Lie, haben die Browser genutzt, um Inhalte auf jedem Bildschirm darstellen zu können. Die Idee dafür hätten sie sich bei Desktop-Applikationen, wie Textverarbeitungen, kopiert. Bei der Gestaltung von Websites habe das Prinzip aber den Nachteil, dass die Design-Möglichkeiten stark eingeschränkt sind. So würden viele Websites nur eine Spalte nutzen, um ihre Inhalte anzuzeigen.
Opera 11
Das von Lie verfasste GCPM soll es den Web-Designern mit möglichst wenigen Befehlen erlauben, die Inhalte mit einer seitenbasierten Navigation anzuzeigen. Um zu demonstrieren, welche Vorteile GCPM für die Web-Designer und die User hätte, hat Opera einen Opera-Browser erstellt, der den GCPM-Standard bereits unterstützt und den Namen Opera Reader trägt. Zusätzlich hat Opera einige Beispiel-Inhalte in diesem neuen Format online gestellt , die die Vorzüge von GCPM aufzeigen sollen.
Öffnet man beispielsweise im Opera Reader das Beispiel-Dokument "Alice im Wonderland", dann richtet sich die Menge des angezeigten Textes automatisch an der Größe des Browser-Fensters. Per Druck auf die Leertaste springt der Leser zur nächsten Seite. Vorteil: Der Anbieter der Website braucht sich nicht mehr darum kümmern, mit welchem Endgerät und dessen Bildschirmgröße die Inhalte angezeigt werden. Der Browser löst dieses Problem über die Unterstützung von GCPM selbst und bietet immer eine optimale Ansicht des Inhalts an.



31.10.11
Hä!!! Ich hasse Umblättern. Dafür habe ich mir z.B. das schöne AutoPager für Suchergebnisse installiert, so daß ich schön immer weiter nach unten und wieder raufscrollen kann, ohne immer wieder eine neue Seite aufrufen zu müssen.
Im übrigen, scheint mir, vergleicht der Herr hier mal wieder die bekannten Äpfel mit den Birnen. Natürlich war das auf- und abrollen bei den Papierrollen mühsam aber ich wickle den Web-Inhalt ja nicht papiergemäß auf!
Soll er doch gerne sein neues Design erfinden, aber dann bitte dem User die Wahl überlassen, was er und natürlich auch sie gerne hätte.
Ist das gleiche wie mit der bescheuerten Metro-Oberfläche. Nur weil ein Designer das toll findet, deshalb muß es noch lange nicht allen Usern in den Kram oder besser in die Maus passen!
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31.10.11
Nur der Optik wegen abschaffen? Die Scrollleiste sagt mir auch wieviel Text noch kommt, was bei öden Texten hilft nicht oder doch gleich abzubrechen. Ohne Werbung sieht es ganz hübsch aus. Wo kommt bei GCPM die Werbung hin? Gibt es da ein Script welches Werbung immer schön unten platziert? Wenn kein Platz für Werbung da ist wird es nur von Wikipedia unterstützt werden.
Fliegen die Seiten beim GCPM-Standard immer nach rechts? Oder kann man die auch nach unten fliegen lassen?
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31.10.11
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31.10.11
Aber wenn eine Seite als scheinbar endlose Rolle aufgebaut ist, dann soll die bitte auch so nutzbar bleiben.
Die Scrollleiste selbst kann von mir aus weg, die nutze ich seit der Erfindung des Scrollrades an der Maus eh nicht.
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31.10.11
Das führt dann zum Bau von 21:9 Monitoren (oder noch breiter), damit man nicht von links nach rechts scrollen braucht.
MfG T-Liner
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31.10.11
Das Argument von den alten Römern ist an den Haaren herbeigezogen. Online gelten andere Gestaltungszwänge und -freiheiten.
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31.10.11
Sehe ich auch so!
Bei meinem Läppi hat die "nach unten " Taste daher den Dienst quittiert.
Eine Maus hat man ja auch nicht immer dabei oder eine passende Unterlage....
Gruß kingjon
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31.10.11
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31.10.11
Wenn man denn so einen hat - warum nicht.
Gruß kingjon
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31.10.11
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31.10.11
Ich hab das ebenfalls getan und muss zugeben das ich nicht gleich darauf gekommen bin das man klicken und die Seite nach links-rechts ziehen muss.
Vielleicht bringt das eine bessere Ergonomie beim IPad?:D
Da stellt sich gleich die Frage warum tut man das den PC User an?
Hätte ich nicht gewusst das auf der Seite noch mehr steht, würde ich auch nicht Scrollen. Und denke das wäre jetzt alles.
Und so richtig will das Konzept auch nicht Funktionieren, hast mal versucht die Größe des Fensters zu verändern. Siehe da der Scrollbalken ist wieder da.
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31.10.11
Laut Artikel soll die Bildschirmbreite doch automatisch erkannt und daran angepasst werden!
Da scheint ja schon jetzt etwas nicht ganz zu funktionieren........
Gruß kingjon
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01.11.11
...mir scheint auch, dass man einfach auf einen Zug für eine neue Geräteklasse aufspringen will. Das ist für sich betrachtet auch völlig in Ordnung, wenn die Fachpresse daraus nicht wieder eine Allgemeingültigkeit für alle Computernutzer ableiten würde.
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03.11.11
Ich will in Zukunft nicht nur horizontal und vertikal scrollen, nein ich will auch diagonal scrollen !
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04.11.11
Oder in 3D - über den Mini Beamer im Handy...äh, Smartphone.
Gruß kingjon
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04.11.11
Zum Üben kann Dir testweise geholfen werden! :PatPat:
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04.11.11
Zoomen ist doch ein alter Hut - oder was soll sonst die 3. Dimension sein? ;)
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04.11.11
Mehrere Fenster um einen herum..... und via Gesten steuerbar! :)
Darstellungen wie Bilder zb. ebenfalls dreidimensional dargestellt.
Wenn man in die dritte Dimension geht muss man sich zwingend vom Bildschirm lösen, alles andere ist nicht 3D, also nicht einfach zoomen!
Gruß kingjon
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