188007

Schnellster deutscher Supercomputer kommt nach Jülich

16.08.2002 | 14:02 Uhr |

Ab 2003 wird im Forschungszentrum Jülich ein neuer Supercomputer stehen. Einen entsprechenden Vertrag haben das Forschungszentrum und der Computerhersteller IBM unterzeichnet. Die Kosten für das gesamte Projekt werden sich im zweistelligen Millionenbereich (Euro) bewegen.

Ab 2003 wird im Forschungszentrum Jülich ein neuer Supercomputer stehen. Einen entsprechenden Vertrag haben das Forschungszentrum und der Computerhersteller IBM unterzeichnet. Die Kosten für das gesamte Projekt werden sich im zweistelligen Millionenbereich (Euro) bewegen.

Der neue Supercomputer soll im Vergleich zu seinem Vorgänger eine 13fach höhere Leistung besitzen. Er soll für rechenaufwändige Problemlösungen in der Physik, Chemie, den Biowissenschaften und der Umweltforschung eingesetzt werden.

Damit wird der Rechner im Forschungszentrum Jülich der schnellste Supercomputer in Deutschland sein. Er soll in der Lage sein 5,8 Billionen Rechenschritte in der Sekunde zu bearbeiten. Auf der Weltrangliste wird der deutsche Superrechner Platz 3 einnehmen.

Den ersten Platz belegt der so genannte "Earth Simulator" im japanischen Yokohama. Dieser Rechner schafft 35 Billionen Rechenoperationen in der Sekunde. Er arbeitet 400.000 Mal schneller als ein gewöhnlicher PC und wird für Berechnungen von Klimaveränderungen und Erdbeben eingesetzt. Platz zwei belegt der "ASCI White Pacific" von IBM, der zur Simulation von Atomwaffentests genutzt wird.

Experten: Neuronale Supercomputer werden übliche Rechner ablösen (PC-WELT Online, 23.07.2002)

Schnellste Supercomputer Europas und Asiens nutzen AMD (PC-WELT Online, 25.06.2002)

Schnellster Computer der Welt steht in Japan (PC-WELT Online, 08.03.2002)

Schnellster Computer Deutschlands wiegt 23 Tonnen (PC-WELT Online, 17.01.2002)

0 Kommentare zu diesem Artikel
188007