Schnäppchen-Guide
Die aktuellen Mediamarkt-Angebote unter der Lupe
Achtung, Kampfpreis: Jeden Freitag lockt Mediamarkt aufs Neue mit interessanten Angeboten. Doch handelt es sich dabei wirklich um Schnäppchen? PC-WELT hat sich den aktuellen Mediamarkt-Prospekt angesehen und die beworbenen Produkte hinsichtlich ihres Schnäppchen-Potenzials untersucht.
Mediamarkt präsentiert Ihnen diese Woche einen bunten Strauß an Digitalkameras: Egal, ob Kompaktmodell, System- oder Spiegelreflexkamera - für jeden Bedarf hat der Elektronikmarkt etwas im Angebot. Doch lohnt sich der Kauf jedes Mal?PC-WELT hat sich die wichtigsten Kameras des aktuellen Mediamarkt-Flyers angesehen.
Spiegelreflexkameras: Hauptsächlich Canons für jeden Geldbeutel
Wer schon immer eine Canon-Spiegelreflexkamera haben wollte, kommt diese Woche bei Mediamarkt voll auf seine Kosten. Denn vom Einsteigermodell bis hin zur Semiprofi-DSLR hat der Elektromarkt alles im Angebot. So gibt's das Einstiegsmodell Canon EOS 1100D für 444 Euro. Im Preis inbegriffen ist das Tamron-Objektiv AF 18-200 mm 3,5-6,3 XR Di II, das alleine schon um die 150 Euro kostet. Die 12,2-Megapixel-DSLR hatte bei ihrer Einführung im März 2011 eine UVP von 549 Euro inklusive dem hauseigenen Objektiv EF-S 18-55 IS II. Im Internet liegt der Body der Canon EOS 1100D derzeit bei etwa 320 Euro - zusammen mit dem Tamron-Objektiv ist das Mediamarkt-Angebot also durchaus ein Schnäppchen.
Nicht ganz so gut fällt unser Urteil für die nächst höhere DSLR aus, die Mediamarkt bewirbt: die Canon EOS 600D für 599 Euro. Sie arbeitet mit 18 Megapixeln und besitzt ein dreh- und schwenkbares Display. Bei Mediamarkt bekommen Sie die DSLR mit dem Standard-Kit-Objektiv EF-S 18-55 mm 3,5-5,6 IS II von Canon. Alles zusammen kostete bei der Markteinführung im April 2011 849 Euro UVP. MIttlerweile ist das Set der Canon EOS 600D im Internet für um die 600 Euro erhältlich - damit liegt das Mediamarkt-Angebot gleichauf.
Noch eine Leistungsklasse darüber befindet sich die Canon EOS 60D für 1549 Euro. Sie kommt bei Mediamarkt gleich mit zwei Canon-Objektiven: dem EF-S 17-85 mm 4,0-5,6 USM und dem EF-S 70-300 4,0-5,6 IS USM. Allein der Body der Canon EOS 60D hatte bei seiner Markteinführung im Oktober 2010 eine UVP von 1150 Euro. Die Objektive kommen auf 350 respektive 470 Euro zusätzlich. Die 18-Megapixel-DSLR besitzt ein dreh- und schwenkbares Display. Im Internet ist das Doppel-Ovjektiv-Kit derzeit für etwa 1550 Euro zu haben. Damit ist das Mediamarkt-Angebot ebenbürtig.
In der Königsklasse spielt die Canon EOS 7D für 1269 Euro, die im Oktober 2009 für 1650 Euro UVP (nur der Body) präsentiert wurde. Die Semiprofi-DSLR besitzt einen 18-Megapixel-Sensor und nimmt 1080p-Videos auf. Bei Mediamarkt können Sie ebenfalls nur den Body erstehen - und auch hier sind die Angebote im Internet ähnlich.
Doch nicht nur Canon-Jünger kommen diese Woche bei Mediamarkt auf ihre Kosten. Der Elektromarkt bietet auch die 14-Megapixel-DSLR Nikon D3100 für 399 als Schnäppchen feil. Im Paket inbegriffen ist das Nikon-Objektiv DX 18-55 mm VR, das zusammen mit dem Body bei der Markteinführung im September 2011 für 650 Euro UVP zu haben war. Mittlerweile liegt der Internet-Preis für das Bundle bei 430 Euro, wodurch das Mediamarkt-Angebot durchaus ein Schnäppchen ist.
Zuguterletzt gibt's die brankaktuelle Sony SLT-A37 für 589 Euro diese Woche bei Mediamarkt. Ihr spendiert der Elektromarkt das Sony-Objektiv 18-55 SAM DT 3,5-5,6, das auch schon bei der Markteinführung im Juni 2012 im Bundle mit dem Gehäuse erhältlich war. Alles zusammen kostete damals 600 Euro UVP. Die DSLR mit halbdurchlässigem Spiegel besitzt einen 16-Megapixel-Sensor. Im Internet kostet sie derzeit rund 590 Euro - also genauso viel wie bei Mediamarkt.
Systemkameras: Nur zwei Modelle
Wer statt einer großen Spiegelreflex lieber zu einer komapkten Systemkamera greifen will, der hat diese Woche bei Mediamarkt nur eine kleine Auswahl. Zur Auswahl stehen einmal die Sony NEX-F3 für 599 Euro, eine Systemkamera mit Schwenkdisplay und 16-Megapixel-Sensor. Die angebotenen Variante NEX-F3K enthält das Sony-Objektiv SEL-1855, zusammen lag das Bundle bei seiner Markteinführung im Juni 2012 bei 599 Euro. Im Internet ist das Set für etwa 590 Euro zu finden. Das Mediamarkt-Angebot ist also minimal schlechter.
Alternativ bietet zum Sony-Modell der Elektromarkt die Panasonic Lumix DMC-G3X für 649 Euro. Die im Juni 2011 eingeführte Systemkamera arbeitet mit 16 Megapixeln, einem dreh- und schwenkbaren Display und einem motorbetriebenen Objektiv (14-42 mm). Einst hatte das Kit eine UVP von 749 Euro, heute ist es im Internet für etwa 640 Euro erhältlich. Damit ist die Systemakamera bei Mediamarkt kein echtes Schnäppchen.
Kompaktkameras: Gute Mischung in allen Preisklassen
Auch aus dem Kompaktbereich bietet Mediamarkt diese Woche einige Modelle als Schnäppchen an. So gibt's etwa die Canon Ixus 230HS (Test) für 179 Euro. Die im Februar 2011 vorgestellte 12-Megapixel-Kamera mit 8fach-Zoom kostete damals 250 Euro UVP. Im Internet müssen Sie derzeit etwa 180 Euro hinblättern - genauso viel wie bei Mediamarkt.
Für die Canon Powershot G12 verlangt Mediamarkt laut aktuellem Prospekt 399 Euro. Die im Oktober 2010 vorgestellte 10-Megapixel-Kamera mit 5fach-Zoom hatte einen UVP 550 Euro. Im Internet ist sie derzeit - ähnlich wie bei Mediamarkt - für knapp 400 Euro zu haben.
Die im März 2012 präsentierte Bridge-Kamera Fujifilm Finepix HS30EXR gibt's diese Woche bei Mediamarkt für 359 Euro. Die Kamera arbeitet mit 16 Megapixeln und 30fach-Zoom. Ihre UVP lag bei 450 Euro. Online-Shops führen sie derzeit mit etwa 350 Euro. Somit liegt der Mediamarkt-Preis etwas darüber.
In Mediamarkts Kompaktkamera-Reigen wird Nikon diese Woche mit drei Modellen bedacht: Die Nikon Coolpix S3300 ist für für 111 Euro erhältlich. Das 16-Megapixel-Modell wurde im Februar 2012 zu einer UVP von 140 Euro vorgestellt. Mittlerweise findet man die Kamera im Internet für 110 Euro, so dass das Mediamarkt-Angebot etwa gleichauf liegt.
Die Nikon Coolpix S9300 für 259 Euro wurde im März 2012 eingeführt. Die Bridge-Kamera setzt einen 16-Megapixel-Chip und ein 18fach-Zoom ein, ihre UVP lag bei 330 Euro. Der aktuelle Mediamarkt-Preis entspricht in etwa dem Preis im Internet.
Zuguterletzt können Sie sich die Nikon Coolpix P510 für 349 Euro zulegen. Sie hatte im März 2012 eine UVP von 430 Euro und liegt heute in Online-Shops bei 350 Euro. Damit ist die Bridge-Kamera mit 16 Megapxieln und 42fach-Zoom bei Mediamarkt kein Schnäppchen.
Die Besonderheit der Panasonic Lumix DMC-FT4 für 320 Euro ist ihr wasser-, frost- und staubfestes Gehäuse. Ansonsten setzt die 12-Megapixel-Kamera ein 4,6fach-Zoomobjektiv ein. Sie wurde im März 2012 vorgestellt und hatte eine UVP von 400 Euro. Im Internet ist sie derzeit für etwa 320 Euro erhältlich. Somit liegt das Mediamarkt-Angebot gleichauf.
Die Panasonic Lumix DMC-TZ31 für 320 Euro ist eine 14-Megapixel-Kamera mit 20fach-Zoom, die bei ihrer Markteinführung im März 2012 eine UVP von 370 Euro hatte. Das Mediamarkt-Angebot ist kein Schnäppchen: Online-Shops führen die Kamera derzeit für ebenfalls 320 Euro.
Für 240 Euro UVP wurde die Sony DSC-H90 im März 2012 vorgestellt. Sie arbeitet mit 16 Megapixeln und 16fach-Zoom. Das Mediamarkt-Angebot von 199 Euro liegt gleichauf mit den Internet-Preisen.
Ähnlich fällt das Urteil für die Sony DSC-HX20V aus, die Mediamarkt für 379 Euro anbietet. Die 18-Megapixel-Kamera mit 20fach-Zoom wurde im Mai 2012 für 420 Euro (UVP) präsentiert. Mittlerweile kostet sie im Internet nur noch 370 Euro - knapp weniger als beim Elektromarkt.

15.06.12
Wenn ich wieder einmal so einen Schei* lese, kommt mir die Galle hoch. Hier bietet eine Kette mit X Filialen und zig Mitarbeitern, die dort in Lohn und Brot stehen, die Waren durchweg zu Internetpreisen an und was passiert? Da kommt einer und sagt: "Das ist aber kein Schnäppchen!" Wie kann man nur so ignorant sein und dermaßen arrogant Äpfel mit Birnen vergleichen? Auch wenn manche bei Mediamarkt schlechte Erfahrungen gemacht haben, so habe ich hier dennoch eine Anlaufstelle, wenn es zu Problemen kommt, im Internet habe ich eine E-Mail-Adresse. Die Kosten, die hinter so einer Kette stehen, sind enorm. Deshalb sind die Preise exzellent und jeder, der sich mit dem Gedanken trägt, etwas zu erwerben, sollte dies in einem realen Geschäft tun, wenn sich die Preise in etwa auf dem gleichen Niveau befinden. Was nützt letztendlich die Ersparnis von ein paar Euro im Internet, wenn dafür an anderer Stelle wieder Menschen ihre Existenz verlieren weil ihnen gekündigt wird? Eigentum verpflichtet, der Erwerb aber auch.
The undertaker
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15.06.12
Wie wirbt doch so schön die Schwesterfirma:
"Geiz ist geil!".
Und Service braucht doch so wie so niemand. :D
Bis die Hardware den Geist aufgibt.
Ich hab die Ironieschilder mal weggelassen.
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15.06.12
@ Undertaker, @all
Wer bei dieser roten Kette samt blauer Schwester hat sich denn eigentlich Gedanken um die vielen Arbeitsplätze im örtlichen Fachhandel gemacht, wo es neben dem Gerät auch noch echten Service gab? Hier wurde doch auch alles rücksichtslos mit selbstherrlicher und heroischer Arroganz in Grund und Boden gestampft. Nur mit dem einen Unterschied, dass dabei damals höchstwahrscheinlich wesentlich mehr, vor allem aber deutlich besser qualifiziertes Fachpersonal seinen Lohn und sein Brot verloren hat.
Rot und Blau lebten Jahre lang doch nur davon, dass der dumme Deutsche Michel darauf reingefallen ist, dass man dort alles fast geschenkt bekommen soll. Die Zeiten haben sich nun mal gewandelt. Das System der großen Elektroniksupermärkte muss sich nun erstmals im Wettbewerb ernsthaft behaupten und gerät prompt in Schieflage.
Der Billigste im Preiskampf gegen den Online-Handel sein zu wollen, das werden Rot und Blau nicht schaffen, da trotz Niedriglohn-Personal die Kosten der Verkaufstempel samt Nebenkosten (Strom!) und dickem Wasserkopf in Ingolstadt einfach zu hoch sind. Wenn hier das Management nicht über neue Wege nachdenkt - es gibt durchaus noch andere Wege, als sich nur über den Preis profillieren zu wollen - sage ich ein (ab)sterben auf Raten voraus.
Und das Personal? - Im Onlinehandel werden auch Mitarbeiter gebraucht. Amazon baut z.B. gerade in Koblenz ein neues Logistikzentrum. Personalbedarf ca. 1000 Mitarbeiter. Also, liebe zukünftige Ex-Rot / Blau Mitarbeiter, Schlips und Hemd gegen T-Shirt und Jeans tauschen. Kisten stapeln und schleppen war ja eh schon eine Hauptaufgabe von euch. Auf das, was da teilweise als Fachberatung aus den Mündern kam, kann die Welt wirklich gut verzichten. Da haben sich mir schon oft genug die Zehnägel aufgerollt. Von Halbwissen bis "steht auf dem Schild" war hier doch wirklich alles vertreten. Und verkauft wird letztlich doch nicht das, was der Kunde wirklich braucht, sondern es wird das aufgeschwätzt, was der Vorgesetzte vorgibt. Ich sage hier stellvertretend nur: Fernsehgeräte, die Fa. Philips und die schönen Geschenke.
Dies alles schreibt einer, der auch mal über drei Jahre lang rot getragen hat und dann von sich aus und ohne Groll diese Firma durch eigene Kündigung verlassen hat und Heute als kleiner Online-Händler selbständig ist.
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15.06.12
Zitat: hacky1Ja, Elektronen, Photonen, Positronen ... .
Zitat: hacky1Wer kauft denn so was?
Zitat: hacky1Viel Spaß mit der Online-Mafi.
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15.06.12
Wow, ist Werbung wirklich so wirksam?
Da werden eine Handvoll Artikel in einem Prospekt als Billig beworben und schon entsteht der Eindruck, ALLE Artikel seien billig?
Alle Achtung...
Vielleicht solltest Du mal ALLE Artikel im Markt unter die Lupe nehmen und vergleichen, nicht nur die im Prospekt.
Ich kaufe jedenfalls lieber beim Fachhänder, ist angenehmer und meistens auch noch preiswerter, Service ist da erst Recht kein Fremdwort.
Dass ich exotische Dinge erst vorbestellen muß, macht mir nix aus, ich will ja schließlich nicht x Hektar Ladenfläche mitbezahlen, z.B. beim Kauf eines 2€-Kabels für stolze 20€.
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16.06.12
Stehe aus zu deiner Meinung.
Bei Preisgleichkeit ziehe ich auch lieber ein Geschäft dem Internet-Handel vor.
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16.06.12
Ich hab nun auch schon öfter mal einen Blick auf die
Angebote im Prospekt geworfen und auch vor Ort.
Wirklich günstiger war es nie im Media Markt.
Und Kompetenz und der Mitarbeiter, naja, unter aller Sau.
Wenn mein im Inet bestelltes Gerät streikt oder kaputt ist,
kein Problem, ich schick es zurück.
Der Weg zur Post ist wesentlich kürzer, so ungefähr
um 30km als zum nächsten Markt.
Was noch gegen Media Markt spricht:
versuch doch da mal eine anständige Grafikkarte zu kaufen.
Da findest du nur Müll, der vermutlich irgendwo gekauft wurde, irgendwann
im Lager zuviel Platz weg nimmt und jetzt weg muß.
Schau dir mal das Lappi- Angebot da an:
alles schöne spiegelnde Displays, was wirklich schön ausschaut, weil
die ganze Beleuchtungstechnik nicht direkt drauf strahlt.
Zu Haus hast du dann den Ärger, daß du nur spiegelnde Gegenstände im
Display siehst.
Apropos Display: ein entspeigeltes Display findest du dort bei den
Lappi's überhaupt nicht.
Wenn der Media Markt und Saturn irgendwann von der Bildfläche
verschwunden sind, wird es mich jedenfalls nicht stören.
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16.06.12
Hatte mal ein Auslaufmodell von Fotoapparat gekauft. Und über geizhals auch den Preis so beobachtet.
Im MM war dann tatsächlich der tiefste Preis. Man muss da halt halt auch zur richtigen Zeit am richtigen Platz sein.
Auch danach warda Internet nicht günstiger.
Muss nicht immer so sein, war aber in diesem Fall so.
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16.06.12
Das eine ist sehr billig, dafür ist was anderes sauteuer.
Ist in Lebensmittel-Läden nicht anders.
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16.06.12
Richtig.
Manchmal verkaufen die dann auch besonders gute Computer ... :D.
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16.06.12
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17.06.12
andersherum wird man beim Einzelhändler so blöd angemacht wenn man eine spezielle Frage hat, das man sich schon fragt ob eben diese ach so armen Einzelhändler nur zum Geldwaschen auf dem Markt sind!
Dumm gelaufen bei beiden!!!
Erfahrungen sind dafür da, anderen zu helfen nicht den gleichen Fehler zu begehen................und was machen die anderen----ihre eigenen Fehler
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17.06.12
Du unterstellst also, dass die Kunden alle doof sind? Das ist ein wenig anmaßend. Es gibt tatsächlich noch Leute, die sich vor dem Kauf über die Preise informieren.
Man kann auch nicht pauschal sagen, der Internethandel oder der kleine Krauter umme Ecke sei "besser".
Internet-Versandhandel? Ich habe keine Lust, mich bei Mängeln mit einer inkompetenten 400-Euro-Kraft an einer Hotline oder mit der Schwiegermutter eines Wohnzimmer-Händlers rumzuärgern.
Die meisten hier aktiven Einzelhändler betreiben kleine Buden in C-Lage mit verstaubten PII-Kartons in der Auslage. Die kriegen dann erstmal minutenlanges Schnappatmen, wenn sich ein Kunde in ihre Klitsche verirrt und keinen gebrauchten Compaq aus 1997 kaufen will. Das ist es dann auch nicht wirklich.
Erreichbar sind hier (Ruhrgebiet, ca. 5.000.000 Einwohner) allenfalls 2 ernstzunehmende Einzelhändler. Wenn ich mir etwas anschaffen möchte, gucke ich zuerst da. Wenn dann bei exakt dem gleichen Produkt Mediamarkt oder Saturn günstiger sind und die Händler nicht mit sich reden lassen, dann kaufe ich es eben dort.
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17.06.12
Zum einen gehe ich davon aus, dass es keine Reklamation geben wird (und wenn doch erwarte ich nicht, dass ernsthafte Probleme auf mich zukommen) und zum anderen kann ich mir ein paar Euro sparen.
Bevor jetzt wieder jemand mit seinem "Geiz ist geil"-Geschrei kommt: Ich habe definitiv kein Geld zu verschenken. ;)
Meinetwegen können die Media-Markts und Saturns dieser Welt gerne von der Bildfläche verschwinden.
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17.06.12
Jo, mach ich auch immer so.
Vor allem bei Kunden, die mich unbedingt von der Existenz von WLAN-Kabeln, Digital-VGA oder Polarisations-Shutterbrillen überzeugen wollen.
Es gibt übrigens viele freundliche Verkäufer mit akademischem Grad und/oder abgeschlossener Servicetechnikerausbildung.
Deren Kompetenz übersteigt die einiger Kunden um ein Mehrfaches.
Einen Einzelhändler als Geldwäscher zu beschimpfen, halte ich für etwas daneben.
Die Margen liegen im IT-Bereich absolut im Keller.
Jeder Autoteile-Shop hat wesentlich mehr Spielraum.
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17.06.12
war selber im Einzelhandel beschäftigt und unsere Kunden wollten gezielte Information und Tipps von uns, sie bekamen beides und.....kamen als zufriedene Kunden immer wieder! So etwas nennt man im allgemeinen "Kundenbindung"! Und patzige Antworten hätte ich meinen Kunden nie gegeben!!!!!!!! Hier ist das aber an der Tagesordnung! Entweder geben sie sie dir Müll, oder gar nichts, je nach dem oder Ihm/Ihr deine Nase nicht passt, in der falschen Partei bist, Motorrad fährst, oder oder oder.... Gründe gibt es viele!
Einzelhändler sind in den Ortschaften die ich rundherum habe, bis auf 4 Ausnahmen, Spinner!
Fundierte und verständliche Sätze können sie nicht von sich geben, aber sind im Verbund der freundlichen Fachgeschäfte, motzen den ganzen Tag über die Konkurrenz das sie ihre Kunden wegschnappen aber kommen selbst nicht auf die Idee , sich zu verändern !
Und wovon leben sie? Das weiß der Henker!
Also .......Geldwäsche ?
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18.06.12
@magiceye04: Von einem "wandelndem Forum" hätte ich allerdings mehr erwartet. Meine Kritik bezog sich auf den PC-Welt-Artikel und der wiederum auf den Prospekt. Wie man daher darauf schließen kann, ich würde gleich das egsamte Sortiment meinen erschließt sich mir nicht wirklich.
@hacky1: Es kommt nicht auf die Anzahl der Mitarbeiter an, sondern auf das Verhältnis Kunde pro Mitarbeiter. Es macht durchaus einen Unterschied, ob ich pro Tag eine Million Kunden mit nur 1000 Mitarbeitern versorge oder vor Ort dafür 20000 Mitarbeiter benötige.
Worum es mir ging, war, dass, wenn ein Vor-Ort-Händler die Waren zum ähnlichen Preis anbietet, immer irgendeiner kommt und meint, es wäre nur dann akzeptabel, wenn er das Online-Angebot unterbieten würde.
Händler, die nicht begriffen haben, dass ein Kunde nur morgen wieder kauft, wenn er Service auch im Reklamationsfall erwarten kann, dürfen sich nicht wundern, wenn sie pleite gehen und es ist auch gut so.
Das gilt aber auch für den Onlinehändler. Wenn ich an der technischen Hotline (!) die Gegenfrage erhalte, was den eine Schnittstelle sei, könnte ich in den Hörer beißen.
Abschließend: Wer online kauft, braucht keine ausführliche Beratung vor Ort. Und wenn vor Ort die Waren preislich gleichauf liegen, sollte man die Infrastruktur vor Ort stärken. Es handelt sich hier um eine gesellschaftliche Verpflichtung. Das sollte man nie vergessen. Denn wer zahlt den am Ende Hartz VI an diejenigen, die arbeitslos wurden, weil alle online kauften? Wie gesagt, Angebote müssen vergleichbar sein. Sonnst sind wir wieder bei Äpfel und Birnen.
The undertaker
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18.06.12
Zitat: HelmutottolangeIrgendwas ist bei Dir durcheinandergeraten .
In allen Einzelhandelsgeschäften leben die Einzelhändler vom Umsatz respektive Gewinn nach Steuern.
Das mit der Geldwäsche ist betriebswirtschaftlicher Unfug.
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