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Schlupflöcher für Microsoft

Das Urteil im Microsoft-Kartellprozess ist wie erwartet verschoben worden. Der Grund: Das von Microsoft vorgelegte Vergleichsangebot enthalte nach Ansicht von Regierungsvertretern zu viele Schlupflöcher für Microsoft. US-Medienberichten zufolge wurde die Frist auf den 5. April verlängert.

Das Urteil im Microsoft-Kartellprozess ist wie erwartet verschoben worden. Der Grund: Das von Microsoft vorgelegte Vergleichsangebot enthalte nach Ansicht von Regierungsvertretern zu viele Schlupflöcher für Microsoft. US-Medienberichten zufolge wurde die Frist auf den 5. April verlängert.

Nach Informationen der Zeitung "Washington Post" herrscht auf Seiten der Regierung weiter Ungewissheit über die Einschätzung des Vergleichsangebots, das Microsoft am Freitag vorgelegt hatte. Das Angebot habe zu viele Schlupflöcher für Microsoft, so Regierungsvertreter. Man habe das Unternehmen daher aufgefordert, einige Passagen neu zu erläutern.

Microsoft hatte in dem laut Vertretern des US-Justizministeriums "sehr technisch formulierten" Schreiben angeboten, Computerherstellern zu erlauben, den bisher geheimen Quellcode für Windows zu verändern, um Software anderer Firmen integrieren zu können. Darüber hinaus würde Microsoft eine Windows-Version ohne den Internet Explorer anbieten. (PC-WELT, 30.03.2000, dpa/ sp)

Windows-Quellcode für alle? (PC-WELT Online, 28.3.2000)

Windows ohne IE (PC-WELT Online, 27.3.2000)

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