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Schlechte Noten für Virenscanner

Viele Viren-Scan-Programme können Computerviren nicht aufspü

Viele Viren-Scan-Programme können Computerviren nicht aufspüren und wiegen den Nutzer in trügerischer Sicherheit. Von 9 bei der PC-WELT-Online-Schwester tecChannel getesteten Virenscannern erfüllte keiner seine Aufgabe optimal. Je nach Anwendungsfall gab es gute und untaugliche Lösungen.

Insbesondere Viren, die in laufzeit-komprimierter Form (siehe Glossar) vorliegen, stellen ein erhebliches Problem für die Scanner dar. Von diesen Viren existieren derzeit bereits einige Dutzend. Sie werden von den Antivirenprogrammen nur ansatzweise bekämpft.

Bei der reinen Virenerkennung schnitten AntiViral Toolkit 3.0 (AVP) und F-Secure Anti-Virus am besten ab. Das Schlusslicht in dieser Kategorie bildet Norton AntiVirus, das aber in der Online-Unterstützung die Spitzenposition belegt. Den besten Gesamteindruck im tecChannel-Test machte die Software "AntiViral ToolKit 3.0", gefolgt von F-Secure Anti-Virus 4.07, McAfee VirusScan 4.03 und Norton AntiVirus 2000.

Überrascht waren die Tester auch über die vielen Programmabstürze der Produkte. Von den Herstellern werden diese Probleme offenbar nicht ernst genug genommen (PC-WELT, 12.01.2000, sp).

Die PC-WELT kam bei ihrem Viren-Scanner-Test Anfang Dezember zu ähnlichen Ergebnissen:

Scanner: Blind für komprimierte Viren

Virenscanner im Test

Scanner: Blind für komprimierte Viren (PC-WELT, 6.12.99)

ExploreZip-Ausbruch: Scanner versagen (PC-WELT, 1.12.99)

Exchange-Bug: Viren schneller als Scanner (PC-WELT, 7.1.2000)

Weiterführende Informationen zu Viren finden Sie unter

Virendatenbank der PC-WELT

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