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Schlappe für Raubkopien-Jäger: Aus Gezfu wird Gizfu

24.09.2003 | 12:45 Uhr |

Die "Gebühreneinzugszentrale für Urheberrechte" (Gezfu) wollte illegalen Benutzern von urheberrechtlich geschützten Produkten an den Kragen . Doch bevor das Unternehmen seine Jagd auf Raubkopien-Anwender eröffnen konnte, musste es erst einmal eine Schlappe einstecken und seinen Namen ändern. Aus der Gezfu wurde auf Druck der GEZ die Gizfu, die "Gebühreninformationszentrale für Urheberrechte". Zudem ist das Online-Formular verschwunden, mit dem man anonym Personen denunzieren konnte.

Die "Gebühreneinzugszentrale für Urheberrechte" (Gezfu) wollte illegalen Benutzern von urheberrechtlich geschützten Produkten an den Kragen ( PC-WELT berichtete ). Doch bevor das aus Großbritannien stammende Unternehmen seine Jagd auf Raubkopien-Anwender eröffnen konnte, musste es erst einmal eine Schlappe einstecken und seinen Namen ändern. Aus der Gezfu wurde auf Druck der GEZ die Gizfu, die "Gebühreninformationszentrale für Urheberrechte". Zudem ist das Online-Formular verschwunden, mit dem man anonym Personen denunzieren konnte.

Normalerweise freut sich ein junges Unternehmen über Medienrummel. Bei der Gezfu dürfte sich die Freude über die zahlreichen Presseberichte über die frisch gegründete "Gebühreneinzugszentrale für Urheberrechte" aber in Grenzen gehalten haben. Denn die Firma mit Sitz in Cardiff leistete sich einige Fehlgriffe.

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