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Schlag gegen organisierte Software-Piraterie-Szene

23.04.2004 | 11:16 Uhr |

In einer konzertierten Aktion in elf Ländern gelang der Business Software Alliance eigenen Angaben zufolge die weltweit bislang größte Aktion gegen die organisierte Software-Piraterie-Szene. Bei insgesamt 120 Durchsuchungen wurden über 200 Rechner und Server beschlagnahmt sowie Raubkopien im Wert von etwa 50 Millionen Euro sichergestellt.

In einer konzertierten Aktion in elf Ländern gelang der Business Software Alliance (BSA) eigenen Angaben zufolge die weltweit bislang größte Aktion gegen die organisierte Software-Piraterie-Szene. Bei insgesamt 120 Durchsuchungen wurden über 200 Rechner und Server beschlagnahmt sowie Software-, Spiele-, Musik- und Film-Raubkopien im Wert von etwa 50 Millionen Euro sichergestellt. Insgesamt 100 Personen seien laut BSA im Fokus der aktuellen Ermittlungen.

Die BSA wurde bei der Aktion "Operation Fastlink", die am 21. und 22. April stattfand, von den Polizeibehörden in den USA und Europa unterstützt. Darunter befanden sich das Federal Bureau of Investigation (FBI), das Department of Justice (DOJ) der USA, das Bundeskriminalamt (BKA), die spanische Cuerpo Nacional de Policia (CNP), die britischen National High Tech Crime Unit (NHTCU) und die Federation Against Copyright Theft (FACT).

Ziele der Aktion waren die Gruppen "Fairlight", "Kalisto" und "Echelon". Diese Piraterieringe seien laut BSA verantwortlich für die meisten raubkopierten Güter, die im Internet vertrieben werden.

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