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Schlägt Kino-Raubkopierern bald die letzte Stunde?

15.10.2002 | 13:11 Uhr |

Ob Harry Potter, Lord of the Rings oder Star Wars Episody II - wer im Internet richtig sucht, muss nicht bis zur Deutschland-Premiere warten, um die neuesten Kinohits zu sehen. Raubkopierer nehmen in US-Kinos - oft schon bei Premieren - mit kleinen unauffälligen Camcordern die neuesten Streifen auf und stellen sie ins Internet, bevor die Filme flächendeckend überhaupt in den Kinos anlaufen. Dem will ein US-Unternehmen einen Riegel vorschieben.

Ob Harry Potter, Lord of the Rings oder Star Wars Episody II - wer im Internet richtig sucht, muss nicht bis zur Deutschland-Premiere warten, um die neuesten Kinohits zu sehen. Raubkopierer nehmen in US-Kinos - oft schon bei Premieren - mit kleinen unauffälligen Camcordern die neuesten Streifen auf und stellen sie ins Internet, bevor die Filme flächendeckend überhaupt in den Kinos anlaufen. Dem will ein US-Unternehmen einen Riegel vorschieben und hat deshalb ein Verfahren entwickelt, das die Aufnahme von der Leinwand weg unmöglich machen soll. Mittelfristig soll damit der Kino-Piraterie das Handwerk gelegt werden.

Die neue Technologie des US-Unternehmens Cinea soll das Lichtniveau von digital aufgezeichneten Filmen verändern und damit illegale Aufnahmen durch digitale Camcorder unmöglich macht, wie die BBC online berichtet. Das Kino-Publikum soll von der Veränderung des Lichtniveaus nichts mitbekommen, Raubkopierern, die den Film von den Leinwand abfilmen wollen, soll damit aber das Handwerk gelegt werden, weil Videokameras wesentlich mehr Bilder pro Sekunde benötigen, um einen Film aufzunehmen, als das menschliche Auge, um ihn zu sehen. Diesen Unterschied macht sich die Technologie von Cinea zu Nutze, um Aufnahmen mit digitalen Camcordern zu verhindern.

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