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Website Gizmodo sorgte auf CES für schwarze Bildschirme

14.01.2008 | 12:41 Uhr |

Die Website Gizmodo hat sich den Zorn der Veranstalter der Messe CES in Las Vegas zugezogen. Auch einige Aussteller waren wenig erfreut über einen Scherz, den sich die US-Kollegen auf der Messe leisteten. Mittels eines Gadgets wurden aus der Ferne einfach Flachbildfernseher ausgeschaltet, was nicht nur beim Standpersonal für Irritationen sorgte.

Ein Mitarbeiter von Gizmodo nutzte das Gadget TV-B-Gone , um die Bildschirme von Flachbild-Fernsehern auf diversen Ständen abzuschalten. Auch während einer Pressekonferenz kam das Gerät zum Einsatz und sorgte dafür, dass Techniker verzweifelt die Ursache für das plötzliche Abschalten der Fernseher suchten. In einem von Gizmodo veröffentlichten Video ist zu sehen, welche Auswirkungen der Einsatz von TV-B-Gone auf der Messe hatte. Das Video finden Sie auch unter dieser News.

Brian Lam von Gizmodo räumt ein, dass es nicht unbedingt nett war, was man da auf der CES getrieben hat. „Es machte richtig Spaß, aber als wir das Video sahen, wurde uns klar, dass wir das Leben einiger betroffenen Personen schwerer gemacht haben. Es tut uns leid“, schreibt Lam im Blog-Eintrag zum Video.

Die Veranstalter der CES, die Consumer Electronics Association, reagiert wenig amüsiert auf das Verhalten von Gizmodo. Laut einem Bericht des US-IT-Dienstes Cnet wird den Angehörigen von Gizmodo ein ungebührliches Verhalten auf der Messe vorgeworfen, außerdem seien Regeln für die Teilnahme an der Messe gebrochen worden. Der betreffende Gizmodo-Mitarbeiter darf im kommendem Jahr nicht an der Messe teilnehmen. Derzeit wurde aber noch nicht entschieden, ob künftig allen Gizmodo-Mitarbeitern die Teilnahme an der Messe verwehrt wird.

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