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Schärfere Richtlinien für den Play Store

02.04.2014 | 05:44 Uhr |

Google hat die Richtlinien für seinen Play Store verschärft. Mit neuen Vorgaben will der Konzern gegen dubiose Werbeformen und pornografische Inhalte vorgehen.

Suchmaschinen-Riese Google hat in dieser Woche die Programmrichtlinien für seinen Google Play Store angepasst. Dadurch ergeben sich verschärfte Anforderungen an Entwickler, die ihre Apps über die Plattform veröffentlichen wollen.

Damit Nutzer nicht blind in die Kostenfalle tappen, muss in der App-Beschreibung nun beispielsweise explizit darauf hingewiesen werden, wenn die Anwendung auf In-App-Käufe setzt. Das Einbinden dubioser Werbeformen wird ab sofort für Entwickler ebenfalls erschwert. Werbenachrichten per SMS sind tabu. Weiterhin ist der Einsatz fragwürdiger Pop-ups nicht mehr zulässig. Über diese Werbeformen wurden Nutzer bislang unter Vortäuschung falscher Tatsachen in den Play Store gelockt, wo ihnen andere Apps untergejubelt wurden. Die Verbreitung von unerwünschten Abos soll so unterbunden werden.

App-Stores unter die Lupe genommen

Pornografische Inhalte sind für Google ebenfalls ein rotes Tuch. So sind im Play Store Apps verboten, die für Pornografie werben oder entsprechende Inhalte bieten. Erotische Inhalte sind im Titel, dem App-Symbol und der Beschreibung ebenfalls verboten. Bei einem Verstoß gegen die Richtlinien sperrt Google die App. Bei einem erneuten Zuwiderhandeln droht sogar die Sperrung des gesamten Entwicklerkontos.

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