Solange solche Maßnahmen noch nicht durchgesetzt sind, müssten Organisationen darauf achten, dass die Musik-Player nicht unbemerkt auf ihr Gelände gelangen können. Doch so konsequent ist man kaum irgendwo. Höchstens beim Militär oder in Firmen mit Hochsicherheitsbereichen müssen solche elektronischen Geräte rigoros an der Pforte bleiben.
Die meisten Firmen nehmen es mit der Überwachung vermutlich nicht so genau, weil sich ein Verbot schlecht durchsetzen lässt: USB-Sticks beispielsweise, die ja auch schon Speicherkapazitäten bis in den Gigabyte-Bereich bieten, lassen sich unauffällig am Schlüsselbund tragen oder am Körper leicht verstecken.
„Da müsste man bei jedem Besucher eine Körperkontrolle ähnlich wie am Flughafen machen“, gibt Christoph Fischer zu bedenken. Und zumindest in Japan sollte der Sicherheitsdienst auch einen Blick in die Proviantbox nicht vergessen. Fischer: „Man kann heute Speichersticks kaufen, die aussehen wie Sushi.“
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