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Internet-Nutzer im Visier des Zeus

13.04.2010 | 16:25 Uhr |

Der Zeus-Bot ist einer der kommerziell erfolgreichsten PC-Schädlinge der letzten zwei Jahre. Kaspersky Lab hat eine Übersicht über die Entwicklung dieser Bot-Malware und Tipps zu seiner Bekämpfung veröffentlicht.

Der Zeus-Bot ist auch als Zbot bekannt und vor etwa drei Jahren erstmals aufgetaucht. Zeus wird von seinem mutmaßlich russischen Programmierer als Baukastensystem für etliche tausend Euro verkauft. Die neueste Fassung nutzt sogar ausgefeilte Techniken zum Schutz vor Raubkopien . Eine Veröffentlichung von Kaspersky Lab gibt einen Überblick über diese Schädlingsfamilie.

Dmitry Tarakanov vom russischen Antivirushersteller Kaspersky Lab hat unter dem Titel "Im Visier des ZeuS" (deutsche Fassung) zusammengefasst, was über die Zeus-Familie bekannt ist. Nach einer ausgiebigen Einleitung über Schädlinge dieser Art nennt Tarakanov die Eigenschaften der Zeus-Schädlinge, die diese Malware-Familie so gefährlich machen.

Dazu zählen die verschiedenen Techniken, mit denen Zeus vertrauliche Daten ausspioniert. Er protokolliert nicht nur Tastatureingaben, sondern verschafft sich auch Zugriff auf im Browser gespeicherte Zugangsdaten für Web-Seiten. Um virtuelle Tastaturen auszutricksen, macht er bei jeden Mausklick einen Screenshot. Er manipuliert auch die Darstellung bestimmten Web-Seiten, um zusätzliche Daten abzufragen - etwa PIN und mehrere TAN beim Online-Banking.

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