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Sasser-Festnahme: So kam Microsoft dem Autor auf die Schliche

10.05.2004 | 14:39 Uhr |

Binnen einer Woche konnte der mutmaßliche Autor des Wurms Sasser gefasst werden. Von der ersten Infektion bis zu seiner Festname am vergangenen Freitag verging nicht mal eine Woche. Eine Microsoft-interne Untersuchung des Wurms und Informanten gaben den Ausschlag für den Fahndungserfolg. Microsoft erhielt schon am vergangenen Mittwoch, dem 5. Mai, erste Hinweise auf den möglichen Urheber des Wurms.

Binnen einer Woche konnte der mutmaßliche Autor des Wurms Sasser gefasst werden. Von der ersten Infektion bis zu seiner Festnahme am vergangenen Freitag verging nicht mal eine Woche. Eine Microsoft-interne Untersuchung des Wurms und Informanten gaben den Ausschlag für den Fahndungserfolg. Microsoft erhielt schon am vergangenen Mittwoch, dem 5. Mai, erste Hinweise auf den möglichen Urheber des Wurms.

"Die forensische Untersuchung eines Teils des nachgereichten Quellcodes durch Microsoft-Sicherheitsexperten ergab", so die Redmonder, "dass dieser authentisch ist und darüber hinaus, dass der Urheber des 'Sasser'-Wurms zugleich Autor der verschiedenen Varianten des Computervirus 'Netsky' ist."

Laut Microsoft-Unternehmenssprecher Hans-Jürgen Croissant sei der schnelle Erfolg durch die "hervorragende Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen" Ermittlungsbehörden möglich gewesen. Hilfreich war auch das von Microsoft ins Leben gerufene Anti-Virus-Belohnungsprogramm, das die Informanten im Falle von Sasser mit jeweils 250.000 US-Dollar entlohnen wird, sobald der unter Verdacht stehende Sasser-Programmierer verurteilt wird.

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