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Sanktionen für Verzögerungen beim DSL-Anbieter-Wechsel

24.12.2007 | 12:05 Uhr |

Der Standardvertrag der Telekom umfasst jetzt finanzielle Sanktionen, wenn der Konzern anderen Anbietern den Zugang zur Teilnehmeranschlussleitung verspätet bereitstellt.

Die Bundesnetzagentur hat am vergangenen Freitag den Standardvertrag der Deutschen Telekom für den Zugang zur Teilnehmeranschlussleitung (TAL) geändert. So wurden beim Punkt „Bestell- und Bereitstellungsregeln für die TAL“ finanzielle Sanktionen beschlossen. Dadurch soll in erster Linie erreicht werden, dass die Telekom die bestellten TAL-Mengen fristgerecht den Wettbewerbern bereitstellt. Die Bundesnetzagentur unterstreicht, dass wechselbereite Kunden nicht abgeschreckt werden dürfen, indem die Vorprodukte verspätet geliefert werden. Die Telekom ist an den Standardvertrag bis Ende Februar 2009 gebunden.

Der Vertragstext enthält die konkreten Bedingungen und wechselseitigen Pflichten, zu denen die Wettbewerber die TAL bei der Telekom anmieten können. Geregelt werden neben den auch sonst üblichen allgemeinen Vertragsklauseln wie etwa Zahlungs-, Haftungs- und Kündigungsbestimmungen insbesondere die Modalitäten, zu denen Wettbewerber die TAL bestellen können und zu denen die Telekom die bestellten TAL umschalten muss.

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