08.02.2011, 14:23

Hans-Christian Dirscherl

Sandy Bridge

Intel liefert wieder fehlerhafte Chipsätze aus

Intel liefert wieder Chipsätze mit fehlerhaften SATA-II-Controllern aus. Allerdings nur für Geräte, bei denen keine Laufwerke an den fehlerhaften Ports angeschlossen werden.
Intel hat bekanntlich ein Fertigungsproblem bei den Intel 6 Series Chipsets mit Stepping B2 festgestellt und deshalb die Produktion der fehlerhaften Chipsätze gestoppt. Allerdings führte das zu einer massiven Verzögerung bei der Auslieferung von Rechnern, Notebooks und Hauptplatinen. Intel hat deshalb nach Rücksprache mit den PC- und Platinen-Herstellern beschlossen, die Auslieferung der fehlerhaften Chipsätze wiederaufzunehmen. Das teilte das Unternehmen jetzt mit.
Intel liefert diese fehlerhaften Chipsätze allerdings nur für solche Geräte aus, bei denen es zu keinen Problemen kommen kann. Zur Erklärung: Bei den Intel 6 Series Express-Chipsätzen für Sandy Bridge und Intel Xeon C200 sind von den sechs Schnittstellen des SATA-II-Controllers „nur“ die Ports 2 bis 5 mit 3 GBit/s (3G) betroffen. Die SATA-6G-Ports 0 und 1 (6 GBit/s) sind von diesem Defekt laut Intel nicht betroffen. In Geräten, in denen also Festplatten oder DVD-Laufwerke nur an den Ports 0 und 1 angeschlossen werden, sollte der Benutzer keine Probleme haben.
Die Hardware-Hersteller, die jetzt von Intel die fehlerhaften Chipsätze bekommen, mussten sich Intel gegenüber verpflichten, diese eben nur in Geräten einzubauen, in denen der Kunde von dem Problem nicht betroffen ist. Zeitgleich hat Intel aber bereits mit der Produktion von fehlerfreien Chipsätzen begonnen. Mit deren Auslieferung will Intel Mitte Februar beginnen.
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