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MSI nennt betroffene Notebooks & Platinen

02.02.2011 | 17:57 Uhr |

MSI hat den Verkauf aller Produkte, die von den fehlerhaften Chipsätzen der Intel 6-Serie für die neuen Sandy-Bridge-Prozessoren betroffen sind, gestoppt. Die Ware wurde aus dem Handel zurückgezogen.

Die fehlerhaften Chipsätzen der Intel 6er-Serie wurden in dem neuen MSI GT680-Gaming-Notebook verbaut, weitere Notebooks von MSI sind MSI zufolge aktuell nicht betroffen. Bei den Hauptplatinen können einzelne Exemplare der neuen Modelle mit Intel P67- oder H67-Chipsatz (Sockel 1155) betroffen sein. Sollten bei den genannten Produkten Probleme beim Betrieb von Massenspeichern wie SATA-Festplatten oder optischen Laufwerken auftreten, so können Kunden über die Sonder-E-Mail-Adresse de-sandybridge@msi.com Kontakt mit dem Service-Team von MSI aufnehmen.
 
Bis spätestens April hat Intel eine neue verbesserte Revision des Intel-Chipsatzes angekündigt. Dann bietet MSI für bereits verkaufte Produkte den Austausch über den Fachhändler in ein entsprechendes neues Modell an.
 
Bereits ausgelieferte P67- und H67-Mainboards können übergangsweise uneingeschränkt weiterverwendet werden, solange die betroffenen Schnittstellen nicht genutzt werden, wie MSI weiter ausführt. Bei allen P67 und H67-Mainboards markiert MSI die schnelleren abwärtskompatiblen SATA 3-Schnittstellen des Intel-Chipsatzes und die Anschlüsse zusätzlicher SATA-Chips wie von Marvell in Weiß – diese Anschlüsse sind von den möglichen Fehlern nicht betroffen und können ohne Einschränkungen genutzt werden! Als kurzfristige Lösung empfiehlt MSI den Besitzern von P67- und H67-Mainboards daher, nur die SATA-Schnittstellen in weißer Farbe zu nutzen, bis die Austausch-Produkte zur Verfügung stehen.

Folgende Produkte sind von den fehlerhaften Intel-Chipsätzen betroffen :

Notebooks

Mainboards

GT680

P67A-GD65

P67A-GD55

P67A-GD53

P67A-C45

P67A-C43

H67MS-E33

H67MA-E45

H67MA-ED55

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