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HP-Rechner mit virtuellem Firefox

10.09.2008 | 09:22 Uhr |

Der Hersteller Hewlett-Packard hat eine neue Reihe von Desktop-Rechnern vorgestellt, die sich vor allem dadurch von anderen PCs unterscheidet, dass sie eine speziell entwickelte Firefox-Version enthält, die in einer Art Sandbox läuft.

Der US-amerikanische Hersteller Hewlett-Packard will in diesem Monat seine neuen Büro-Computer der Serie Compaq dc7900 auf den Markt bringen. Sie sind vor allem für Geschäftskunden gedacht. Neben modernen Intel-Prozessoren mit vPro-Technik und besonders effizienten Netzteilen sticht die Ausstattung mit einer speziellen Firefox-Version, dem "HP Firefox Virtual Browser", hervor. Diesen hat HP nach eigenem Bekunden zusammen mit der Mozilla-Stiftung (dem Hersteller von Firefox) und dem Sicherheitsunternehmen Symantec entwickelt.

Der Browser soll in einer virtualisierten Umgebung, einer Art Sandbox laufen. Dadurch werden Zugriffe auf das Dateisystem des Rechners auf ein separates Verzeichnis umgelenkt und Angriffe somit entschärft. Cookies, Downloads und andere Dateien aus dem Web landen praktisch in einer Quarantäne-Station, die mit einem Mausklick wieder in den Ausgangszustand zurück versetzt werden kann.

Außerdem sind die Rechner mit den HP Protect Tools ausgestattet, die mit zwei neuen Funktionen einen besseren Schutz der vertraulicher Daten ermöglichen sollen. Der neue Privacy Manager bietet die Möglichkeit Mails mit digitalen Signaturen zu versehen. Der File Sanitizer löscht Dateien auf sichere Weise, etwa wenn der Rechner seinen Besitzer wechseln soll.

Die Preise für die Compaq dc7900 Baureihe werden voraussichtlich bei etwa 600 US-Dollar beginnen. Sie werden in kompakten Desktop- und Mini-Tower-Gehäusen erhältlich sein.

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