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SanDisks SSD-Speicher soll Laptop-Festplatten verdrängen

06.01.2007 | 14:47 Uhr |

Mit dem Solid State Drive (SSD) des Speicherherstellers SanDisk will das Unternehmen den „herkömmlichen“ Notebook-Festplatten den Kampf ansagen. Die 1,8 Zoll große SSD verfügt über 32 Gigabyte NAND-Flash-Speicher und soll sich im Gegensatz zu herkömmlichen Festplatten leichter einbauen lassen.

Die neue SanDisk -Technologie heißt "TrueFFS" und soll eine Mean Time Between Failure (MTBF) von zwei Millionen Stunden aufweisen. Die zufällige Leserate beträgt 7.000 Inputs/Outputs pro Sekunde für 512 Byte, die Datentransferrate beträgt 62 Megabyte pro Sekunde. Im Vergleich zu bisherigen Laptop-Festplatten ist die zufällige Leserate der SSD 100 Mal höher. 0,12 Millisekunden beträgt die durchschnittliche Zugriffszeit der neuen SSD. Mit 0,4 Watt bei Aktivität, macht auch der Stromverbrauch eine sehr gute Figur.

Lediglich der Preis wirkt noch ein wenig abschreckend. Ganze 600 Dollar beträgt der Preisunterschied zwischen Notebooks mit SSD und Modellen mit einer herkömmlichen Festplatte. Ob in Zukunft SSDs mit einer größeren Speicherkapazität geplant sind, ist leider noch unklar. Computerhersteller Fujitsu-Siemens hatte erst im Oktober 2006 angekündigt, erste Laptops ohne herkömmliche Festplattenmodelle veröffentlichen zu wollen. Stattdessen sollen Modelle der Lifebook B- und Q-Serie mit SSD ausgestattet werden.

Auch Sony setzt auf SSD und kündigte im Juni 2006 ebenfalls an, seine ultra mobile Vaio-Modelle der UX 90 Serie mit dem neuen Medium ausrüsten zu wollen. Wahlweise seien die UMPCs mit 20 bzw. 30 Gigabyte-Festplatte oder mit dem Sony Flash Memory Dirve (FMD) Laufwerk erhältlich. Hier sei allerdings nur eine maximale Speicherkapazität von 16 Gigabyte möglich.

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