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Samsung sagt Android-Malware mit Lookout-Kooperation den Kampf an

05.09.2013 | 05:01 Uhr |

Samsung hat eine Partnerschaft mit dem Software-Entwickler Lookout geschlossen, um seine Galaxy-Geräte künftig besser vor Malware zu schützen.

Samsung und die Security-Software-Entwickler von Lookout haben in dieser Woche eine strategische Partnerschaft geschlossen. Die Sicherheits-Lösungen von Lookout sollen dabei in Samsungs Knox-Programm aufgenommen werden, das besonders auf Firmen-Kunden abzielt.

Während sich BlackBerry und Microsofts Windows Phone bereits seit längerem durch spezielle Sicherheitslösungen auch als mobile Plattformen für Unternehmen empfehlen, will Samsung nun nachziehen. Im Februar kündigte das Unternehmen das Business-Security-Produkt Knox an, das Galaxy-Modelle besser vor Malware schützen soll.

Als Teil von Knox will Lookout Firmen-Smartphones und -Tablets von Samsung über seine Server künftig auf Malware prüfen. Die Kooperation soll Berührungsängste mit Android abbauen. Laut Richard Absalom, Analyst der Telekommunikationsberatungsfirma Ovum, ist Android das derzeit unsicherstes mobile Betriebssystem am Markt. Email-Anhänge, verseuchte Apps und infizierte Websites stellen dabei eine besondere Bedrohung dar.

Knox ist seit Mai für ausgewählte Galaxy-S4-Geräte erhältlich: Samsung will den Dienst künftig auf weitere Modelle ausweiten. Erste Kunden hat der Konzern unter anderem bereits im Pentagon gefunden.

Video: Wichtige Security- Apps für Android
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