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Samsung muss Strafe für Fake-Kommentare zahlen

25.10.2013 | 05:43 Uhr |

Samsung hat eine Werbeagentur für das Verfassen von negative Kommentaren bei Konkurrenz-Produkten angeheuert und muss für dieses unlautere Vorgehen nun Strafe zahlen.

Elektronik-Hersteller Samsung scheint im Konkurrenzkampf zu harten Bandagen zu greifen. Wie die Fair Trade Commission (FTC) von Taiwan im Rahmen aktueller Ermittlungen herausfand, machte der Konzern schlechte Publicity für HTC. Für dieses unlautere Vorgehen droht Samsung nun eine Strafe in Höhe von umgerechnet rund 835.000 US-Dollar.

Wie im Rahmen der Ermittlungen ans Tageslicht kam, hatte Samsung studentische Aushilfskräfte damit beauftragt, auf unterschiedlichen Websites negative Kommentare über Konkurrent HTC zu verfassen und Werbung für Samsung-Smartphones zu machen. Die studentischen Schreiber seien den Angaben zufolge über Samsungs lokale Werbeagentur angeheuert worden.

Samsung zeigt sich von den Anschuldigungen erschüttert. Die negativen HTC-Kritiken seien laut einer Stellungnahme vermutlich durch eine fehlerhafte Einweisung der studentischen Aushilfskräfte zustande gekommen. Um ähnliche Missverständnisse in Zukunft zu verhindern, wolle man seine Mitarbeiter besser ausbilden. Bereits Anfang des Jahres war Samsung durch die FTC zu einer Strafzahlung verdonnert worden, da der Konzern irreführende Werbung für sein Smartphone Galaxy Y Duos veröffentlicht hatte.

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