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Samsung darf Android-Bedienoberfläche nicht zu stark verändern

31.01.2014 | 05:01 Uhr |

Samsung darf die Bedienoberfläche von Googles Android künftig nicht mehr so stark verändern. Stattdessen sollen Google-Dienste auf den Galaxy-Geräten stärker in den Fokus rücken.

Im Rahmen der diesjährigen CES in Las Vegas enthüllte Samsung mit dem Galaxy Tab Pro einen neuen Tablet-PC. Das Gerät bietet mit seinem 12,2-Zoll-Display nicht nur ein neues Format, sondern setzt mit Samsungs Magazine UX auch auf eine neue Bedienoberfläche. Diese lässt Googles klassisches Android-Konzept nicht mehr wirklich erkennen – das Kachel-Interface erinnert eher an Microsofts Windows 8.

Der Stilbruch scheint bei Google auf wenig Zuspruch gestoßen zu sein. Wie das Online-Magazin Recode berichtet, habe der Suchmaschinen-Konzern Samsung zum Gespräch gebeten, wobei die Anpassungen der Android-Bedienoberfläche thematisiert wurden. Den Gerüchten zufolge, könnte Samsung als Konsequenz künftig auf Magazine UX verzichten und stattdessen wieder auf den klassischen Android-Look setzen. Zudem soll die Zahl der vorinstallierten Samsung-Apps auf den hauseigenen Geräten zurückgefahren werden. Im Austausch will Google seine Dienste stärker in den Fokus rücken.

10-Zoll-Tablets unter 300 Euro

Als Gegenleistung für die Zugeständnisse an Google, profitiert Samsung von einem Patentabkommen mit Google. Im Rahmen des Abkommens vereinbarten die beiden Unternehmen Anfang der Woche die gegenseitige Nutzung von Patenten für die Dauer von zehn Jahren. Alle damit verbundenen Patentrechtsstreitigkeiten werden beigelegt.

Samsung Galaxy Note Pro & Tab Pro im Video
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