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Samsung zeigt OLED-Smart-TV auf der IFA

30.08.2012 | 14:25 Uhr |

OLED, integrierte Kamera, Gestensteuerung – Samsungs SmartTV der Serie 9500 will nicht nur mit einer großen Bildschirmdiagonale überzeugen.

Samsung zeigt auf der IFA einen 55 Zoll großen OLED-Smart-TV – das entspricht einer Bildschirmdiagonale von 138 cm. Der Samsung Smart TV der Serie 9500 ist in einem sehr schmalen Rahmen gefasst und hat eine integrierte Kamera, die sich bei Nichtgebrauch versenken lässt. Kabel und Netzanschlüsse sind im Gerätefuß verborgen.
 
OLED steht für „Organic Light Emission Diodes“ und bezeichnet eine Technik, bei der der Bildschirm selbstständig Licht erzeugt. Samsung verspricht sich von OLED, dass Farben 20 Prozent kontrastreicher und realistischer dargestellt werden als bei LED-Fernsehern. Dafür sorge auch die Abstufung unterschiedlicher Schwarzwerte, nicht nur in sehr dunklen Szenen. Und weil man auf eine zusätzliche Hintergrundbeleuchtung verzichten könne, sei die Reaktionszeit tausendfach schneller als bei LCD-Fernsehern. Nicht zuletzt sei OLED bei 3D von Vorteil, da Cross Talk praktisch vollständig verschwinde. Außerdem ermögliche OLED die extra-flache Bauweise.
 
Dank Multi View sollen sich zwei Personen den Bildschirm teilen können, verspricht Samsung. Die Inhalte der zwei Bildschirmhälften dürfen aber aus getrennten Quellen kommen. Eine drahtlose 3D-Brille mit integrierten Kopfhörern soll es möglich machen. Ein weiteres Feature – AllShare Play – soll den Bildschirm mit Inhalten aus der Cloud speisen. Oder von kompatiblen Smartphones und Tablets aus der Galaxy-Reihe. Wie es sich für einen Smart TV gehört, kann auch Samsungs SmartTV Apps installieren. Dafür stünden hunderte TV-Apps zur Verfügung, verspricht Samsung. Mit diesen können Sie beispielsweise Blockbuster auf Abruf genießen oder Videotelefonate mit Skype und über die integrierte Kamera führen.
 
Bei der Bedienung beschränkt sich Samsungs SmartTV nicht nur auf eine Fernbedienung. Die Steuerung erfolgt auch über Sprachbefehle und Gesten. Per Handbewegung soll der Zuschauer beispielsweise durch das Menü navigieren und per Sprachbefehl den Sender wechseln können.

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