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Samsung verbucht Gewinnanstieg durch Flachbildschirme

Der führende südkoreanische Elektronikkonzern Samsung Electronics hat das erste Quartal 2006, dank starker Nachfrage für große LCD-Flachbildschirme und stabiler Preise für Speicherchips, mit einem deutlichen Gewinnplus abgeschlossen.

Der weltweit größte Speicherchip-Hersteller aus Seoul gab bekannt, daß der Gewinnüberschuß im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 26 Prozent auf knapp 1,9 Billionen Won (etwa 1,6 Milliarden Euro) gestiegen sei. Mit 14 Billionen Won, etwa einem Prozent, verbesserte sich der Gesamtumsatz des Unternehmens.

Der Reingewinn fiel im Vergleich zum Schlussquartal 2005 in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres jedoch um 26,5 Prozent. Die Verkaufserlöse beim Halbleitergeschäft waren mit 4,3 Billionen Won und der Betriebsgewinn mit 1,1 Billionen Won rückläufig. Die Gründe hierfür liegen bei Währungseinflüssen und fallenden Preisen für NAND-Speicherchips. Diese werden vor allem in digitalen Musik-Playern und Mobiltelefonen eingesetzt. Dank der steigenden Nachfrage nach DDR2-DRAM-Modulen, konnten sich die Preise für DRAM-Speicherchips auf dem Niveau des Vorquartals halten.

Im LCD-Bereich verbuchte Samsung einen Umsatzrückgang von 3,01 auf 2,68 Billionen Won. Fallende Preise für LCD-Monitore und eine stagnierende Nachfrage im ersten Quartal 2006 ließen auch den Betriebsgewinn von 400 auf 110 Milliarden Won fallen. Das Volumen bei großen LCD-Flachbildschirmen von 40 Zoll und größer, stieg jedoch um 20 Prozent auf 600.000 Einheiten.

Zusammen mit dem südkoreanisch-niederländichen Unternehmen LG.Philips , ist Samsung der weltgrößte Hersteller von Flüssigkristalldisplays (LCD). Nach eigenen Angaben verkaufte das Unternehmen im ersten Quartal 2006 mit ganzen 29 Millionen Stück so viele Handys wie noch nie zuvor.

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