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Samsung und Sony wollen LCD-Produktion noch weiter ausbauen

19.04.2006 | 11:09 Uhr |

Erst vor gut einer Woche haben Samsung und Sony bekannt gegeben, rund zwei Milliarden Dollar in eine neue LCD-Panel-Fabrik investieren zu wollen. Nun folgte eine weitere Mitteilung, die unterstreicht, dass beide Unternehmen es ernst meinen in Sachen LCD. Denn für weitere 237 Millionen Dollar soll das bestehende Werk weiter ausgebaut werden.

Flachbildschirmen gehört die Zukunft - diese Ansicht vertreten offensichtlich Samsung und Sony , die mit S-LCD ein gemeinsames Unternehmen zur Herstellung von LCD-Panels betrieben. Erst vor gut einer Woche wurde angekündigt, rund zwei Milliarden Dollar in ein neues Werk investieren und die bestehende Fabrik ausbauen zu wollen, nun folgte eine weitere Mitteilung, die die erste Fabrik in Tangjeong, Südkorea, betrifft.

Derzeit hat dieses Werk eine Kapazität von monatlich 60.000 "Mutterglas"-Scheiben. Aus diesen 1,87 x 2,2 Meter großen Glasscheiben können bis zu acht 40-Zoll-Panels oder sechs 46-Zoll-Panels geschnitten werden. Das Werk wird bereits ausgebaut und soll ab Juli dieses Jahres monatlich maximal 75.000 Scheiben produzieren können. Die nun angekündigte Erweiterung soll umgerechnet 237 Millionen Dollar kosten und die Kapazität auf 90.000 Mutterglas-Scheiben monatlich hieven. Der Ausbau soll im Februar 2007 abgeschlossen sein. Die zweite Fabrik soll - pünktlich zum Weihnachtsgeschäft - im August 2007 ihre Arbeit aufnehmen. Der Ausstoß von S-LCD wird zu gleichen Teilen zwischen Sony und Samsung aufgeteilt.

Doch trotz der erhöhten Produktionsmenge könnten die Panels nicht ausreichen, um den Bedarf von Sony zu decken, so Sony Executive Deputy President Katsumi Ihara. Das Unternehmen würde in diesem Fall auch eine Zusammenarbeit mit anderen Panel-Herstellern in Betracht ziehen.

Sony und Samsung planen neue LCD-Panel-Fabrik (PC-WELT Online, 10.04.2006)

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