Samsung Electronic plant, künftig AMD-Prozessoren für seine Desktop-Rechner zu verwenden. Bisher nutzte Samsung Prozessoren von Intel. Da Intel jedoch den Pentium 4 nicht kontinuierlich liefern könne, soll AMD diese Lücke schließen.
Samsung Electronic plant, künftig AMD-Prozessoren für seine Desktop-Rechner zu verwenden. Bisher nutzte Samsung Prozessoren von Intel. Da Intel jedoch den Pentium 4 nicht kontinuierlich liefern könne, soll AMD diese Lücke schließen.
Seit mittlerweile drei Monate gibt es in Südkorea einen Engpass bei der Versorgung mit Pentium-4-Prozessoren. Dies macht Samsung zu schaffen. Vor allem weil TriGem, der größte Konkurrent von Samsung in diesem Markt, prächtige Verkaufszahlen für seine PC-Systeme vorzuweisen kann. Im Gegensatz zu Samsung setzt TriGem Athlon-XP-Prozessoren für seine Komplett-PCs ein.
Seit Mitte November ist auch Samsung von den Pentium-4-Engpässen betroffen. Um das Problem zu lösen, soll AMD einem Bericht des taiwanesische Branchen-Magazins"DigiTimes"zufolge nun Verhandlungen mit AMD über eine Zusammenarbeit aufgenommen haben.
Derzeit kostet ein Samsung-PC mit einem Pentium-4-Prozessor mit 1,7-Gigahertz um die zwei Millionen südkoreanische Won (3.300 Mark). Durch die Zusammenarbeit mit AMD soll ein vergleichbarer PC mit einem Athlon XP 1700+-Prozessor bis zu 700 Mark güntiger werden.
Sollten die Verhandlungen zwischen AMD und Samsung gut verlaufen, sollen schon Anfang 2002 die ersten Komplett-PCs von Samsung mit einem AMD-Prozessor in Südkorea auf den Markt kommen.




