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Samsung rechnet mit stabilen LCD-Preisen

28.11.2003 | 09:02 Uhr |

Samsung Electronics geht davon aus, dass das hohe Preisniveau für LCD-Bildschirme mindestens bis ins erste Halbjahr 2004 anhält. Grund sei die steigende Nachfrage nach Notebooks und Flachbildfernsehern, so der südkoreanische Elektronikkonzern.

geht davon aus, dass das hohe Preisniveau für LCD-Bildschirme mindestens bis ins erste Halbjahr 2004 anhält, berichtet unsere Schwesterpublikation Computerwoche . Grund sei die steigende Nachfrage nach Notebooks und Flachbildfernsehern, so der südkoreanische Elektronikkonzern.

Wegen des knappen Angebots rechne sein Unternehmen nicht damit, dass die LCD-Preise unter das gegenwärtige Preisniveau sinken, sagte Samsung-Manager Cho Yeongduk bei der Präsentation des mit einer Bilddiagonale von 57 Zoll (laut Samsung weltgrößten TFT-LCD-Displays in Seoul. Die Verknappung werde es Samsung im nächsten Jahr ermöglichen, die Einnahmen in diesem Bereich gegenüber 2003 von schätzungsweise 5,1 Milliarden auf etwa sieben Milliarden Dollar zu steigern, prognostizierte Cho.

Um den steigenden Bedarf an LCD-Panels zu decken, hat Samsung erst im vergangenen Monat mit der japanischen Sony den Bau einer gemeinsamen Fertigungsstätte in Südkorea vereinbart. Die neue Anlage soll im Jahr 2005 ihren Betrieb aufnehmen und 40 Prozent des Weltmarktes bedienen.

Aber auch die Konkurrenz schläft nicht: Vergangene Woche teilte LG Philips mit, es werde bis Ende kommenden Jahres 2,9 Billionen Won (etwa 2,46 Milliarden Dollar) in den Ausbau seiner LCD-Panel-Fertigung stecken. Mit dem Geld will das Joint-Venture zwischen LG Electronics und Philips die Produktion in dem Werk in der südkoreanischen Stadt Gumi ausweiten und modernisieren.

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