62628

Samsung klagt im Auftaktquartal über schwachen Handyabsatz

Der südkoreanische Elektronikriese Samsung hat im Auftaktquartal 2006 beim operativen Gewinn kräftige Einbußen hinnehmen müssen, nachdem man bereits im Vorquartal Federn lassen musste.

Der südkoreanische Elektronikriese Samsung hat im Auftaktquartal 2006 beim operativen Gewinn kräftige Einbußen hinnehmen müssen, nachdem man bereits im Vorquartal Federn lassen musste. Insgesamt verzeichnete Samsung beim operativen Gewinn einen Rückgang um über 25 Prozent auf 1,38 Milliarden Euro. Darüber täuscht auch nicht die Gewinnsteigerung um etwa 26 Prozent auf knapp 1,6 Milliarden Euro hinweg. Vor allem im Kerngeschäft mit Handys und Halbleitern kämpft der Konzern mit schrumpfenden Margen. Aufgrund des schwächelnden Kerngeschäfts kletterte der Konzernumsatz im Vergleich zum Vorjahresquartal lediglich um ein Prozent auf 12 Milliarden Euro.

Als Ursache für die Einbußen im Mobilfunkgeschäft werden die gesunkene Anzahl an Modellneuerscheinungen - im abgelaufenen Jahr hatte Samsung sage und schreibe 164 verschiedene Geräte auf den Markt gebracht - und der Preisverfall für Samsungs Ladenhüter genannt. Der durchschnittliche Verkaufspreis für Handys ist nach Angaben von Samsung im Exportbereich von 184 auf 171 Dollar gesunken. Verantwortlich dafür waren nach Konzernangaben "Preisanpassungen" im Lateinamerika- und Asiengeschäft. Daher konnte Samsung auch nicht davon profitieren, dass man im abgelaufenen ersten Quartal mit 29 Millionen Handys fast fünf Millionen mehr verkauft hat, als noch im Vorjahreszeitraum. Die Konzernleitung hofft allerdings auf ein Nachlassen des Preisdrucks im laufenden Quartal und somit auch mit besseren Gewinnmargen.

powered by AreaMobile

0 Kommentare zu diesem Artikel
62628