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Samsung kauft Cloud-Computing-Startup Joyent

16.06.2016 | 15:31 Uhr |

Durch den Zukauf des US-Unternehmens Joyent will Samsung im Cloud-Bereich durchstarten.

Samsung will mit dem Zukauf des US-Startups Joyent eine eigene Cloud-Plattform aufbauen, die Konkurrenten wie Microsoft oder Amazon die Stirn bieten soll. Wie hoch der Kaufpreis ausfällt, bleibt geheim. Die Führungsriege des Unternehmens wandert jedoch zu Samsung. Joyent soll seine bisherigen Kunden aber weiterhin bedienen. Samsung tritt hingegen als neuer Großabnehmer auf.

Gemeinsam soll eine Cloud-Plattform entstehen, die den immer weiter steigenden Bedarf an Rechenleistung im Smartphone-Bereich befriedigen soll. Speziell für automatische Bilderkennungsdienste oder intelligente Assistenten wird künftig Cloud-Power benötigt.

Samsung kann mit dem Zukauf von Joyent zudem im Big-Data-Segment durchstarten und große Rechenaufgaben oder Datenmengen in die Infrastruktur des US-Unternehmens auslagern. In den vergangenen Jahren hat Samsung mit LoopPay und SmartThings bereits zwei große Unternehmen aus den Bereichen Mobile Payment und IoT aufgekauft.

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