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Samsung erfindet den Slider-Folder-Zwitter

Immer mehr Funktionen im Handy brauchen immer mehr Platz - alles andere als praktisch, wenn die mobilen Telefone gleichzeitig immer kleiner werden sollen. Samsung stellt ein neues Design vor, mit dem man den Größenkonflikt umschiffen könnte.

Für alle Nutzer, die sich noch nie so recht entscheiden konnten, welchen Formfaktor sie am Handy am liebsten mögen, hat Samsung jetzt die ultimative Abhilfe geschaffen. In einer neuen Patentschrift (Sliding-folding type portable communication apparatus) zeigt das koreanische Erfolgsunternehmen ein Handydesign, das sich sowohl Slider- als auch Foldermechanik zunutze macht und so mehr Platz für Display und Tasten schafft.

In geschlossenem Zustand erinnert die Studie an ein typisches Folderhandy, dessen Scharnier durch einen Gürtel von gummierten Lamellen flexibilisiert wird. Klappt man ein solches Gerät auf, befindet sich das Display am oberen Rand des Folders. Die Displayeinheit lässt sich herunterschieben, sodass sie im Zentrum des Folders liegt und weitere Tasten wie einen Navkey und weitere Softkeys am oberen Rand freigibt. Praktisches Beiwerk des Designs: das Display ist - anders als bei Slidern - immer im Inneren des Klapphandys verborgen und dennoch - anders als bei Foldern - genügend Platz für erweiterte Tastaturfeatures und alternative Eingabeformen vorhanden.

Ob und wann Samsung ein "Sliding-Clamshell" Zwitter-Phone erstmals vorstellen will, bleibt offen. Wir finden diesen verspielten Ansatz allerdings äußerst innovativ, obwohl die Zeichnungen, die der Patentschrift beiliegen, nicht gerade den Eindruck brillianter Haptik vermitteln. Inspiriert worden sein dürfte Samsung von Nokias 68er-Serie wie dem 6800 oder 6820 bzw. dem neuen E-Series Modell E70 . Den Nokia-Telefonen war trotz ihres praktischen Klappmechanismus allerdings nie der Erfolg eines Blackberries beschert. Warten wir ab, ob Samsungs Ideenwelt beim Kunden besser ankommt.

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