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Samsung dehnt Kapazität von Flash-Karten auf 32 Gigabyte aus

Der südkoreanische Elektrokonzern hat einen neuen Flash-Chip entwickelt, mit dem die Kapazität von Speicherkarten bis auf 32 Gigabyte ausgebaut werden kann.

Der südkoreanische Elektrokonzern Samsung hat einen neuen Flash-Chip entwickelt, mit dem die Kapazität von Speicherkarten bis auf 32 Gigabyte ausgebaut werden kann. Damit könnten 200 Jahre einer normalen Tageszeitung, 8000 MP3-Daten oder 32 Stunden Videofilm gespeichert werden, teilte Samsung mit. Die Technologie basiert darauf, dass die Kapazität eines der bis zu 16 Flash-Chips, aus denen die Speicherkarten zusammengesetzt werden, auf 16 Gigabit verdoppelt wurde.

Die Serienproduktion des ersten 16 Gigabit-Chips in 50-Nanometer-Fertigung werde in der zweiten Jahreshälfte 2006 beginnen. Flash-Karten werden vor allem in Handys oder MP3-Geräten zur Speicherung von Musikstücken, in digitalen Kameras zur Bildspeicherung oder auf Steckkarten als externes Speichermedium für Notebooks eingesetzt. Mit Speicherkarten, die die neuen Chips enthielten, sei es möglich, "ganze Musik- und Videobibliotheken auf einem kleinen tragbaren Gerät mitzunehmen".

Die neuen Chips gehören zum so genannten NAND-Typ, der rasant an Bedeutung gewinnt und unter anderem im neuen Ipod Nano eingesetzt wird.

Außerdem stellte Samsung einen Bildsensor-Chip mit einer Auflösung von 7,2 Megapixel vor, der in Smartphones und Taschencomputern der nächsten Generation zum Einsatz kommen soll.

Samsung mit großen Plänen für Flash-basierte Laufwerke (PC-WELT Online, 24.06.2005)

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