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Samsung SGH-F200: kompaktes Musikhandy mit Platzmangel

Samsung bringt mit dem SGH-F200 einen stylisches Mobiltelefon auf den Markt, dessen Stärke sich auf die Musikwiedergabe beschränkt. Der Swivel kann seitlich aufgeschoben werden und wurde optisch im Vergleich zum Vorgängermodell X830 nur wenig überarbeitet. Dafür erwartet den Kunden beim internen Speicher eine "kleine" Überraschung.

Samsung erweitert seine Palette an Musikhandys und bringt mit dem SGH-F200 den schon im Februar 2007 auf der 3GSM in Barcelona vorgestellten Nachfolger des X830 auf den Markt. Wie beim Vorgänger öffnet es sich durch eine Drehung der Oberschale und überzeugt mit klaren Linien und einer äußerst kompakten Form. Während der Formfaktor beibehalten wurde, hat Samsung ein wenig am Design gefeilt: aus der 6x2 Tastenanordnung ist eine 4x3 Aufteilung geworden, mit der der Nutzer sicherlich einfacher zurechtkommt.

Im Mittelpunkt des F200 stehen die Musikfunktionen, mit der das Handy seinen Anspruch als Ersatz für den MP3-Player unterstreicht. Mit dieser Strategie könnten die Koreaner erfolgreich sein, immerhin unterstützt das Modell alle gängigen Audioformate (MP3, AMR, WMA; AAC, AAC+) und versteht sich mit Windows Media und OMA DRM-Schutz. So können auch in Musikportalen erstandene Titel mit Kopierschutz auf dem kleinen Swivel abgespielt werden. Die Lieblingssongs lassen sich zu Playlisten ordnen, bereits auf dem Computer erstellte Listen können importiert werden. Dank Multitasking spielt der MP3-Player im Hintergrund weiter, während man parallel SMS schreibt.

Wer bei seiner Unterhaltung ein wenig Abwechslung wünscht, greift auf das UKW-Radio mit RDS-Funktion zurück. Überarbeitet wurde im Vergleich zum X830 auch der interne Speicher, allerdings gab es hier eine regressive Entwicklung: die Kapazität ging von 1 GB auf 2,5 MB zurück, stattdessen setzt Samsung auf microSD-Karten, die im Vorgänger nicht zum Einsatz kamen. Ab Werk erhält der Kunde eine Speicherkarte mit 512 MB, das reicht für 150 Titel oder 1.000 hochauflösende Fotos.

Letztere müssen allerdings per MMS, Bluetooth 2.0 (A2DP) oder Datenkabel von anderen Geräten auf das F200 übertragen werden, denn eine Kamera sucht man beim Klapphandy vergebens. Das ist allerdings zu verschmerzen, schließlich liegt der Schwerpunkt auf der Musikfunktion. Mit Abmessungen von 90x33x20 mm und einem Gewicht von 76 g fällt es etwas größer als das Schwestermodell aus, im Vergleich zu anderen Musikhandys ist es dennoch sehr kompakt. Beim Datenversand stehen GPRS und EDGE zur Verfügung.

Das ist für 219 Euro ab sofort im Handel erhältlich.

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