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Samsung Pay vermutlich ohne Gebühren

10.03.2015 | 12:04 Uhr |

Samsung möchte im Sommer 2015 seinen mobilen Bezahldienst Samsung Pay in den USA und Korea starten. Dabei will das Unternehmen sogar auf Gebühren verzichten.

Die koreanische Business-Portal Business Korea will von Quellen aus der Kreditkarten-Industrie erfahren haben, dass der im Samsung Galaxy S6 integrierte Bezahldienst Samsung Pay wohl auf Gebühren beim Zahlvorgang verzichten wird. Normalerweise beträgt die Gebühr 0,0015 Prozent des Betrages. Auch für den zugehörigen Online-Service will das Unternehmen keine Gebühren erheben. Damit soll Samsung neue Märkte für das mobile Bezahlen erschließen.

Angriff auf Apple Pay

Quellen aus der Industrie sind sich sicher, dass Samsung dem Konkurrenten Apple mit dem Gebühren-Verzicht einen Schritt voraus ist. Doch auch bei der Anwendung hat der koreanische Hersteller etwas mehr zu bieten: Im Gegensatz zu Apple Pay setzt Samsungs Pendant nicht ausschließlich auf die Nahfunk-Technik NFC (Near Field Communication), sondern unterstützt auch den etablierteren Standard MST (Magnetic Secure Transmission) sowie das Erkennen von Strichcodes. Damit wird Samsung Pay bereits jetzt von mehr Stellen akzeptiert als Apple Pay. Besonderes für kleinere Geschäfte ist Samsung Pay attraktiver, da sie weder um- oder aufrüsten, noch Gebühren zahlen müssen.

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Für Deutschland oder gar Europa ist das Ganze noch nicht spruchreif, da Samsung den Dienst Pay im Sommer 2015 erst einmal in den Vereinigten Staaten und im Heimatland Korea starten wird. Sowieso ist das Bezahlen mit Kreditkarten oder dem Smartphone alles andere als weit verbreitet in der Bundesrepublik.

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