Siri-Konkurrent

Samsung Galaxy S3 S-Voice geleakt und als App zum Download verfügbar

Montag, 21.05.2012 | 13:31 von Benjamin Schischka
Siri von Apple hört auf Sprachbefehle
Vergrößern Siri von Apple hört auf Sprachbefehle
© Apple
Erst war die Firmware des Samsung Galaxy S3 ins Internet gelangt, nun wurde der Siri-Konkurrent S-Voice aus ihr herausgerissen und im Internet als App zum Download angeboten.
Das neue Android-Flaggschiff von Samsung, das Galaxy S3 , soll nicht nur mit Hardware punkten können. Zwar wird es in Deutschland mit weniger RAM ausgeliefert werden, trotz allem kann sich das Smartphone in Sachen Hardware-Ausstattung sehen lassen: Quadcore-CPU, 4,8-Zoll-Display, großer Akku mit 2100 mAh, 32 GB ROM und HSDPA. Softwareseitig landet standardmäßig Android 4.0 auf dem Galaxy S3, jedoch ergänzt um einige Samsung-Features. Etwa die aktuelle TouchWiz-Oberfläche oder Smart Stay. Letzteres schaltet das Display automatisch ab, wenn Sie länger weg gucken oder die Augen schließen. Samsung platziert mit S-Voice außerdem einen Siri-Konkurrenten. S-Voice nimmt Sprachbefehle entgegen, wie das Apple-Gegenstück. So fragen Sie etwa nach dem Wetter, öffnen Apps oder plaudern über die Weisheiten des Lebens.

Schon vor einigen Tagen jedoch war die Firmware des Galaxy S3 im Internet aufgetaucht. Findige Programmierer von forum.xda-developers.com wollen daraus nun den Code von S-Voice extrahiert haben. Sie stellten S-Voice daraufhin separiert im Internet zum Download bereit – theoretisch ist es nun möglich, S-Voice auf jedem Android-4.0-Gerät zu installieren. Nutzer berichten jedoch von einem fehlenden letzten Schliff. Die App komme manchmal mit der Sprache durcheinander oder stürze ab und zu ab.

Neben S-Voice stehen im Internet auch die vorinstallierten Apps, Uhren, Klingeltöne und Wallpaper aus der Firmware des Samsung Galaxy S3 zum Download zur Verfügung. Vorsicht: Der Download ist weder legal noch sicher. Weil die Daten nicht aus Google Play stammen, könnten sie theoretisch manipuliert sein. Die Installation von S-Voice ist zudem nichts für Android-Neulinge – bei einem Parsing-Fehler soll man etwa die APK-Datei nach „data, app“ verschieben und die Erlaubnis per Root Explorer ändern.

Montag, 21.05.2012 | 13:31 von Benjamin Schischka
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