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30.08.2012, 15:50

Daniel Behrens, Benjamin Schischka

IFA

Samsung Galaxy Camera ausprobiert

Galaxy Camera ©Samsung

Android 4.1, WLAN & UMTS, 16 Megapixel – auf der IFA konnten wir die neue Galaxy Camera von Samsung bereits ausprobieren.
Samsung erweitert seine Galaxy-Reihe um eine Digitalkamera. Die Galaxy Camera ist eine Kompaktkamera, die unter Android läuft. Sie ist nicht nur per WLAN, sondern auch über UMTS mit dem Internet verbunden. Durch die Online-Verbindung sollen Sie Ihre Bilder gleich online stellen können. Fotos knipst die Galaxy Camera mit 21-fachem optischen Zoom, F.2.8-Blende, 16,3 Megapixel und optischem Bildstabilisator. Die Kamera bietet neben der Automatikfunktion zahlreiche Motivprogramme. Außerdem gibt es für semi-professionelle Nutzer auch manuelle Einstell-Möglichkeiten. Videos lassen sich in Full-HD und mit bis zu 120 Bildern pro Sekunde aufnehmen.
Neben dem Vorteil, Aufnahmen direkt auf der Kamera zu bearbeiten, organisieren und online zu stellen, stehen sämtliche weitere von Android 4.1 bekannte Funktionen zur Verfügung. Das Touchscreen-Display der Kamera ist mit 4,8-Zoll zudem sehr großzügig dimensioniert.
Ein besonderes Gimmick ist „Remote Viewfinding“. Die Kamera lässt sich drahtlos mit einem Android-Smartphone verbinden, das dann das Sucherbild anzeigt – praktisch insbesondere für Selbstportraits. Unser erster Eindruck von der Galaxy Camera ist durchaus positiv. Die Bedienung verläuft intuitiv und reibungslos, die manuellen Einstellungen sollten auch ambitionierte Hobby-Fotografen zufrieden stellen. Die Verknüpfung von Kamera und Smartphone macht durchaus Sinn für Anwender, die anspruchsvolle Fotos und Videos schießen und sie ohne Umwege sofort bearbeiten und online stellen beziehungsweise versenden möchten. Die Galaxy Camera wird es in einer Version mit WLAN und einer mit WLAN und Mobilfunk geben. Zum Preis hat Samsung noch keine Angaben gemacht.
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