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Sammelleidenschaft am PC frönen

22.11.2005 | 16:09 Uhr |

Für Philatelisten, Numismatiker und andere Sammelwütige sind die neuesten Produkte von Bhv vielleicht interessant.

Für Briefmarkensammler ist er unverzichtbar: Ein Katalog mit den aktuellen Preisnotierungen und allen wichtigen Sachinformationen rund um die filigranen Lieblinge. Neben den althergebrachten Printausgaben wie dem Michel gewinnen immer mehr auch die digitalen Nebenbuhler der gedruckten Briefmarkenkataloge an Verbreitung. Anfang Dezember kommt ein Vertreter dieser Spezies in aktualisierter Fassung auf den Markt: Der Philotax Briefmarken-Katalog Deutschland, der von Bhv vertrieben wird.

Philotax Deutschland deckt sämtliche Erscheinungen der deutschen Gebiete von 1849 bis 2005 ab. Dazu gehören die Briefmarken der altdeutschen Gebiete (also der deutschen Staaten vor der Reichsgründung 1871 sowie der deutschen Staaten, die auch während des Kaiserreiches ihre Posthoheit behielten – das war beispielsweise im Königreich Bayern der Fall), des Deutschen Reichs (Kaiserreich, Weimarer Republik und Drittes Reich sowie diverser Sondergebiete), der alliierten Besetzungszonen (nach dem zweiten Weltkrieg), der Bundesrepublik Deutschland, Berlins (besaß eine eigene Posthoheit), des Saarlandes und der DDR.

Der multimediale Katalog enthält laut Bhv über 9200 Abbildungen. Philotax Deutschland kostet 29,99 Euro und läuft auf Windows 98/ME, 2000 und XP. Der PC muss mindestens einen Pentium-3-Prozessor und 64 MB Arbeitsspeicher besitzen.

Ebenfalls Anfang Dezember erscheint der Philotax Briefmarken-Katalog Bund/Berlin . Er umfasst - wie der Name schon sagt - bundesdeutsche und Berliner Marken der Jahre 1948 bis 2004 mit 7700 Abbildungen. Sein Preis: 29,99 Euro.

Mitte Dezember bringt Bhv zudem Philostar auf den Markt. Die Software ermöglicht es laut Hersteller, von der eigenen Sammlung Kataloge – etwa für Auktionen, Verkäufe oder Händler - zu erstellen und diese als Datei, auf CD-ROM oder auch im Internet zu veröffentlichen. Mit der Software lassen sich Daten erfassen, Bilder scannen, bearbeiten, und den Daten zuordnen. Damit eignet sich die Software beispielsweise für Briefmarkensammlungen, Münzen, Telefonkarten, Spielzeug, CDs, Überraschungs-Eier-Figuren und ähnliches. Für Philostar müssen Interessierte 79,99 Euro hinblättern.

Wer mit der Einführung des Euro auf den Sammelzug aufgesprungen ist, kann vielleicht etwas mit dem digitalen Euro-Münzkatalog anfangen. Der Katalog informiert über die Münzen aller Euro ausgebenden Länder und kostet 12,99 Euro. Auch dieses Produkt erscheint bei Bhv, Verkaufsstart ist Anfang Dezember.

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