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Sammelklage: iPhone-Nutzer kontra SIM-Lock

09.10.2007 | 13:08 Uhr |

Ein Amerikaner hat an einem kalifornischen Gericht eine Sammelklage gegen Apples iPhone und dessen SIM-Lock eingereicht.

Der Amerikaner Timothy Smith hat über seinen Rechtsanwalt eine Sammelklage gegen Apple vor einem kalifornischen Gericht eingereicht. Grund ist das SIM-Lock des Lifestyle-Handys, das den Gebrauch von Mobilfunkkarten anderer Provider als AT&T unterbindet. Darin sieht Smith einen Verstoß gegen geltendes Wettbewerbsrecht: Apple würde auf diese Weise den Preis für das iPhone künstlich hochhalten. In den USA ist das Handy ausschließlich in Verbindung mit einem AT&T-Vertrag erhältlich.

Die Klage erwähnt auch das zwingend notwendige Hacken des iPhones, um SIM-Karten anderer Provider zu verwenden. Smith hält dies für legal und beruft sich dabei auf das US-Urheberrecht sowie den Digital Millennium Copyright Act (DMCA). Zwar stellt Smith keine Schadensersatzforderung, allerdings fordert er das Gericht auf, Apple den Vertrieb von iPhones mit SIM-Lock zu verbieten. Auch der Zwang zum Abschluss eines AT&T-Vertrags soll nach Willen des Klägers unterbunden werden. Auf der Webseite www.appleiphonelawsuit.com ist Smith noch auf der Suche nach Anwendern, die sich an der Sammelklage beteiligen wollen.

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